Übersicht der Beiträge: Portrait


Say Hi (To Eric Elbogen)

Das erste, das man von Say Hi (ehemals Say Hi To Your Mom) bemerkt, sind diese auffällig unauffälligen Plattencover. Ein Roboter und ein einfarbiger Hintergrund. Das muss reichen, um die Platten, von denen es inzwischen vier gibt, voneinander zu unterscheiden.


Wie Heinz Rudolf Kunze mir Sebadoh näher brachte

Die erste Begegnung mit späteren Lieblingsbands ist nicht immer spektakulär. Oft sogar eher ungewöhnlich oder beiläufig. Eine meiner Lieblingsbands sind Sebadoh und die Art und Weise wie ich auf die Gruppe aus Boston aufmerksam wurde ist schon komisch.


$olal presents – Moonshine Sessions

Es gibt eine nahe Verbindung zwischen dem legendären Gotan Project, das normalerweise für intelligente Elektro-Musik bekannt ist, und grundehrlicher Countrymusik.

solal

Matt Nathanson

Vor sechs, sieben Jahren gab es eine Schar vielversprechender, junger US-Singer/Songwriter. Sie hießen Howie Day, Jason Mraz oder John Mayer und ließen um 2001 herum erste aussichtsreiche Fußabdrücke zurück. Matt Nathanson war damals schon etwas älter und hätte gut und gerne als großer Bruder dieser Grünschnäbel durchgehen können. Bereits vier unabhängig veröffentlichte LPs hatte er damals schon in der Tasche.


Carla Bruni

Frankreich muss man einfach lieben! Zugegeben, da gab es immer mal wieder ein paar Scharmützel, aber Frankreich hat „savoir vivre“, Paris, die fabelhafte Welt der Amélie, Croque Monsieur, guten Wein und noch besseren Käse.

bruni

Seam – Langsame Hektik in hohen Gängen

Slo(w)core tauften einige gewiefte Schubladendenker in den 90ern all jene Bands, die irgendwie rockten, zugleich jedoch auch einen gewissen Hang zur Langsamkeit und Melancholie hatten. Ein kleines Protagonistennamedropping beinhaltet Bands wie die sprichwörtlichen weißen Birken von Codeine, „Duluths very own“ Low oder die fabelhaften Wegbereiter von Slint aus Louisville, Kentucky.


Portishead – Sour Times

Portishead sind eine der größten Legenden der letzten 20 Jahre. Dies liegt insbesondere an den beiden Studioalben der Band und der langen Wartezeit auf den Nachfolger. Nun scheint die Wartezeit so langsam ein Ende zu nehmen. Zeit für einen kleinen Rückblick.


Copy Kills Music (?) 4

Die 1999 gestartete Kampagne gegen Raubkopien verpuffte nach einiger Zeit genauso wie diverse andere Versuche die Piraterie im Musikbereich zu bremsen. Fast scheint es so, als wäre die Musikindustrie hilflos gegen die Masse an kleinen Musikpiraten. Tötet das die Musiklandschaft? Wäre das so schlimm? Zeit für eine subjektive Bilanz.


Damien Jurado 4

Meine Entdeckung von Damien Jurado war ein recht unspektakulärer Kauf in einem Elektrofachhandel. Da war Ghost Of David mit dem wunderschön traurigen Mädchen auf dem Cover, das auf einem Polaroid-Foto wegschaut und mich immer wieder an jemanden erinnert.


Dash-Snow

Dash Snow – The End Of Living… The Beginning Of Survival

Wann hört das Leben auf, wo beginnt das Überleben? In den feinen Räumen der Contemporary Fine Arts – Berlin schwebt diese Frage in den Räumen, besser: sie hängt an den Wänden. Dash Snow ist in der Stadt. Und er scheint sich diese Frage des Öfteren zu stellen.


Muse

Wenn man ein Portrait über eine Band schreiben will, die in musikalischer so wie emotionaler Hinsicht so vielfältig und einzigartig ist, dann kommt man schon ab und an, an seine Grenzen. Es gibt unendlich viele musikalische Stilrichtungen auf der Welt.


Daniel Johnston

“listen up and i´ll tell a story ´bout an artist getting old…“ singt Johnston in einem seiner Songs. Die Story wurde in den 90ern bereits oft genug erzählt. In kleinen Skate-Zines, auf der Straße und in kleinen Nischen großer Fernsehsender. Da wo dieser ganze Independent-Scheiß eben zuhause ist. Selbst ein Film wurde dem wahnsinnigen Amerikaner gewidmet.


Calexico

Wüstenpop. Weiß eigentlich irgendjemand, was man sich darunter vorstellen soll? Die Begriffe „Wüste“ und „Pop“ verhalten sich zueinander in etwa wie „Death Metal“ zu Paul Simon: das passt einfach nicht.

calexico

Gibt es Liebe auf den ersten Ton?

Die Liebe auf den ersten Blick – ein Mysterium, dessen Existenz wahrscheinlich für immer unbewiesen bleiben wird. Manche behaupten, sie schon mal getroffen zu haben, irgendwo zufällig am Obststand im Supermarkt, auf der Party des besten Freundes oder sogar völlig verschnupft im total überfüllten Wartezimmer beim Arzt.


Banksy 1

Paris Hilton, die Queen, Mona Lisa mit einem Rocket Launcher und ganz viele Ratten in einem Artikel unterzubringen, ohne in die Fiktion oder Nonsense abzudriften, ist schon nicht einfach. Wenn es sich bei dem Text um einen Artikel über den Guerilla-Künstler Banksy handelt, ist es jedoch sogar unvermeindlich über eine solch obskure Mischung zu schreiben.