Zazie


Zazie Dans Le Metro ist Malles “Spiel”-Film. Ein Werk, bei dem sich der Regisseur frei austoben konnte. Als Vorlage hierfür diente ein wegweisender Roman von Raymond Queneau. [»]




John Griesemer - Herzschlag


Ein Mann fällt in ein Koma und verpasst ein tragisches Ereignis, das die Welt verändert. Nein, hier stellen wir nicht Danny Boyles Zombie-Meisterwerk “28 Days Later” vor, sondern John Griesemers Roman zu den Ereignissen am 11.09.01. [»]




8½ Millionen


Was würdest du tun, wenn du plötzlich £8500000 bekommen würdest? Die Titelfgur in Tom McCarthys gefeierten Debütroman fndet ihre eigenen sonderbaren Wege die unvorstellbare Summe zu verpulvern und bietet damit den Stoff für einen unterhaltsamen und zugleich philosophischen Roman. [»]




Asterix & Obelix feiern Geburtstag (Band #34)


Am 29. Oktober 1959 erblickten Asterix und Obelix in dem französischen Magazin PILOTE das Licht der Welt. Seitdem sind die witzigen und kampfeslustigen Gallier nicht mehr aus der mitteleuropäischen Comic-Szene wegzudenken. René Goscinny (Text) und Albert Uderzo (Zeichnungen) schufen kulturelle Ikonen, die bis heute grenzübergreifend wirken und keinerlei Schwung verloren haben. Wenn die Römer eins auf die Mütze bekommen, lacht man heute noch genauso laut wie vor 30, 40 oder 50 Jahren. [»]




Allan C. Weisbecker


Den Namen Allan Weisbecker habt ihr noch nie gehört? Keine Angst, das geht vielen so.
Den amerikanischen Schriftsteller, Fotograf, Journalist und Drehbuchautor, der in diesem Januar 61 Jahre alt wurde, kennen trotzdem etliche ohne es zu wissen – nämlich aus dem Abspann der US-Serie Miami Vice, für die er als Autor an der ersten Staffel mitwirkte. Prädestiniert für die Geschichten der Krimiserie am Rande der Karibik war Weisbecker durch seine Vergangenheit: Seinen Lebensunterhalt verdiente er sich zeitweise als Drogenschmuggler, sein Operationsgebiet lag zwischen Kolumbien und New York. [»]




Michel Houellebecq - Lanzarote


Vom Hedonismus gepackt, beschließt ein lebensmüder Loner dem Treiben um das bevorstehende Millennium zu entfliehen und fliegt kurzerhand über die Silvestertage nach Lanzarote. Wohin sonst, wenn man allen und allem entfliehen möchte? [»]




Virginia Woolf - To The Lighthouse


Die Erfahrung einen Virginia Woolf Roman zu lesen gleicht bei fast jedem Werk einem Wandel vom ersten Eindruck der Langeweile (Pain In The Ass) hin zur völligen Entzückung. So auch hier. Im Mittelpunkt von “To The Lighthouse” steht das Ehepaar Ramsey. Der intellektuelle Philosoph Mr. Ramsey, der stets nach Selbstbestätigung sucht, und die perfekte Gastgeberin Mrs. Ramsey, die in ihrer Rolle als Mutter und Hausfrau aufgeht und im Sommer stets Gäste einlädt. Der Roman, der aus drei Kapiteln besteht, läßt sich wohl am besten als ein Before & After beschreiben. Das ca. 100 Seiten lange before erstreckt sich zeitlich über einen einzelnen Nachmittag, an dem nicht viel passiert. [»]




Roger Willemsen - Der Knacks


Roger Willemsen ist das beste Beispiel dafür, dass intellektuelle Menschen keinesfalls als weltfremde und isolierte Hasser der Massenkultur enden müssen. Das Gerede um den Elfenbeinturm wird ja sowieso überspitzt und der Tausendsasser Willemsen, der zu den beeindruckendsten Persönlichkeiten unserer Gegenwartskultur zählt, ist wohl die Verkörperung des Gegenbeispiels.
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Alain Badiou - Das Jahrhundert


Das Ende eines Jahrhunderts bietet sich für einen umfassenden Rückblick geradezu an. Der Schlußstrich gibt uns die Möglichkeit auf einen abgeschlossenen Vorgang zurückzublicken und Bilanz zu ziehen oder in die Zukunft zu blicken, die plötzlich in die Gegenwart übergeht. [»]




Sven Regener - Der kleine Bruder

Sven Regener, der mit seiner Alltagspoesie als Songwriter der ewigen Romantiker von Element Of Crime mal um mal Herzen flickt und den Soundtrack zu jedem Beziehungs-Anfang und -Ende deines Lebens beisteuert, hat einen neuen Roman. Und wie bei keinem anderen Buch, lohnt sich hier der Griff zur Hörspielfassung. Grund hierfür ist der Vorleser, sprich der Autor selbst, durch dessen Lesungen die Geschichten um Frank Lehmann auch im dritten Buch der Trilogie eine Extraportion Charme erhalten. [»]




Paul Auster - Reisen im Skriptorium


Paul Auster, der Liebling der Kritiker und modern ausgerichteter Literaturwissenschaftler, hat für sein Buchprojekt “Reisen im Skriptorium” nicht nur positive Resonanz erfahren. So sei das Buch nur etwas für Hardcore-Fans und würde sich wie Kaugummi ziehen. Umso erstaunlicher, dass es dem hier berichtenden Leser, der sonst angesichts einer typischen Auster Geschichte recht gelangweilt drein schaut, sehr beeindruckt hat.

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Lucky Luke & Tim und Struppi


Bei den Namen Hergé und Morris fallen einem unausweichlich zwei der bekanntesten und wegweisendsten Comics Europas ein. Was der eine mit Tim und Struppi schuf, gelang dem anderen mit Lucky Luke, sein Lebenswerk. Die Erfinder gehörten einer Generation an, ihre Werke sind zeitlos und ziehen Generation um Generation Leser in ihren Bann. Auch nach dem Tod von Hergé und Morris leben ihre gezeichneten Protagonisten nicht nur in ihren Abenteuern, sondern vor allem in der Fantasie und der Erinnerung vieler Menschen, weiter. [»]




Peter Bichsel


Peter Bichsel ist ein Poet. Peter Bichsel ist 72 Jahre alt. Peter Bichsel lebt bei Solothurn. Peter Bichsel war Gastdozent in den USA. Peter Bichsel veröffentlicht im Suhrkamp Verlag. Peter Bichsel hat viele Bücher geschrieben. Peter Bichsel bekam 2004 die Ehrendoktorwürde der Universität Basel verliehen. Peter Bichsel ist eine Gruppe im StudiVZ gewidmet, sie besteht aus 5 Mitgliedern. Peter Bichsel schreibt auch Kolumnen. Peter Bichsel schrieb das Buch „Eigentlich möchte Frau Blum den Milchmann kennenlernen“. Peter Bichsel ist ein Poet. [»]




David Ignatow


Die Literaturkritik und die Arbeit der Verlage sind stets gnadenlose Biester. Elitär wird hierbei beurteilt welche Werke überleben sollen und welche mit der Zeit dem Schicksal erleiden dürfen langsam zu erlischen und in Vergessenheit zu geraten. Diese Filterinstanz hat sicherlich viele positive Aspekte. Das Prinzip schlägt jedoch fehl, wenn Autoren und Dichter übersehen werden. David Ignatow ist einer dieser unzähligen Dichter, die tragischerweise langsam in Vergessenheit geraten. Seine Werke kann man selbst in Amerika teilweise nur noch in Antiquariaten erhalten und die Suche nach verstaubten Ausgaben seiner Gedichtbände in deutschen Bibliotheken ist eine enttäuschende Schnitzeljagd. [»]




Raymond Carver


In meiner Lieblingsgeschichte von Raymond Carver wird ein Mann von einem Hausierer ohne Hände besucht, der Polaroids von Häusern macht und diese an die Besitzer verkauft. Am Ende dieser sonderbar ruhigen Erzählung, die sich über drei Seiten erstreckt, läßt sich der Mann fotografieren, während er auf dem Dach des Hauses Steine wirft so weit er kann. [»]




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