Zazie


Zazie Dans Le Metro ist Malles “Spiel”-Film. Ein Werk, bei dem sich der Regisseur frei austoben konnte. Als Vorlage hierfür diente ein wegweisender Roman von Raymond Queneau. [»]




Black Moon


Ein Film, der sich konsequent seinem Zuschauer verweigert. Von einer dicken Mauer umschlossen, schmollt er, wird launisch, trägt seine Nase hoch, lässt nichts rein und nicht raus. Und ärgert einen. Von vorne bis hinten. [»]




Das Irrlicht


Designing a suicide. Louis Malles Film “Das Irrlicht” (Le Feu Follet) fokussiert die letzten 48 Stunden im Leben des lebensmüden Alain Leroy. [»]




The Rolling Stones – Gimme Shelter


Knapp vier Monate nach Woodstock zogen die Rolling Stones aus, um Amerika zu erobern. Die Hysterie kannte keine Grenzen und die Konzertreise kulminierte in einem Gratishappening am Altamont Speedway. Um die 300.000 Fans pilgerten ins nordkalifornische Nirgendwo und wurden Zeugen des Anfangs vom Ende der Love-and-Peace-Bewegung. Das Chaos gipfelte in einem Mord, drei weiteren Toten und einem kräftigen Kater. [»]




Fahrstuhl zum Schafott


Bei seinem ersten selbstständigen Film “Fahrstuhl zum Schafott” ist Louis Malle 1958 direkt ein Glücksgriff geglückt, als er sich für die Schauspielerin Jeanne Moreau entschied, die damals noch recht unbekannt war und hier ihre erste große Glanzstunde feierte. [»]




Nirvana – Live At Reading


Im August 1992 war ich gerade mal 13. Vor ein paar Monaten fing ich so richtig an mich für Musik zu interessieren, den ersten CD-Player gab’s zum Geburtstag und die unangefochtene Lieblingsband hieß Nirvana. Ein Trip zum Reading-Festival, um die Idole live zu sehen, war utopisch und wahrscheinlich wusste ich zu dem Zeitpunkt noch nicht einmal was und wo Reading überhaupt ist. [»]




Hunger


Die irische Geschichte bietet natürlich viel Stoff für interessante Filmverarbeitungen. Nun erhält Steve McQueens beeindruckender Film “Hunger”, der im vergangenen Jahr mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet wurde, auch in Deutschland die verdiente Aufmerksamkeit. [»]




Antichrist


Es war ein kleines Kino im christlichen Krakau, in dem ich den umstrittenen Film an einem sonnigen Nachmittag im Juli sehen durfte. Oberlächlich betrachtet ist “Antirchrist” ein Film über Schmerz, der für den Zuschauer mehr als schmerzhaft ist und in dem Lars von Trier nach Björk und Nicole Kidman nun auch seine neue Hauptdarstellerin Charlotte Gainsbourg durch die Hölle jagd. [»]




Watchmen


Mit seinem Antisuperhelden-Meisterwerk ist Alan Moore in den 80ern ein intelligenter Kultcomic gelungen, der Geschichte und Fiktion auf clevere Art vereint und auch diejenigen anspricht, die mit Superhelden bis dato nichts anfangen konnten. Ein ähnliches Kunststück gelingt auch Zac Snyder mit seiner Adaption des Comics, die nun ebenfalls auf DVD erscheint. [»]




Mister Lonely


Wenn ein Michael Jackson Imitator in Paris auf Marilyn Monroe trifft und mit ihr in eine Kommune in die Highlands zieht, in der u.a. der Papst, Madonna, die Queen und die drei Stooges leben, dann kann man davon ausgehen, dass der Verlauf der Geschichte schräg bleibt.
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The Last Waltz


„Den letzten Walzer tanzen“ ist ein oft gebrauchtes Sprichwort. Wenn man es hört, denkt man an ver-
schiedene Formen von Schluss- und Endpunkten. Irgendwas ist gelaufen, fertig, vorbei, für immer weg. Wer allerdings The Band mag, der verbindet mit den drei Worten „der letzte Walzer“, oder “The Last Waltz“, etwas ganz eigenes. Nämlich den besten Musikflm aller Zeiten!
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Brügge sehen…und sterben?


Nochmals Farell und nochmals die Frage nach ethischen Grundfragen. Diesmal stehen diese jedoch deutlich im Vordergrund und werden von einem Newcomer in Szene gesetzt. Martin McDonagh, der 2006 den Oscar für seinen Kurzflm “Six Shooter” bekam, versucht sich hier zum ersten mal an einem Kinoflm.
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Cassandra´s Dream


In der Vergangenheit haben sich Regisseure im Rahmen ihrer Trilogie-Projekte meist zumindest einmal blamiert. Man denke nur an den zweiten Teil der “3 Farben Trilogie” von Kieslowski oder Gus Van Sants “Paranoid Park”, das sich zuletzt als platter Langweiler entpuppte. [»]




Californication


Hank Moody war erfolgreich, gefeiert, auf dem Weg zur nächsten “Great American Novel“. Bret Easton Ellis zählte ihn zu den aufstrebenden, jungen Autoren und sein Roman “God Hates Us All“ wurde mit TomKat in den Hauptrollen zum Blockbuster “A Crazy Little Thing Called Love“ umfunktioniert. Das ist Jahre her und genau dort liegt der sprichwörtliche Hund begraben. Mittlerweile ist der New Yorker endgültig im Sündenpfuhl Los Angeles angekommen, hat die Beziehung zu der Mutter seiner Tochter vortrefflich gegen die Wand gefahren, döst zwischen Selbsthass, Selbstzerstörung und der Suche nach einstiger Kreativität und schwimmt dementsprechend narzisstisch „in a sea of pointless pussy“. [»]




Wolke 9 / Young at Heart


Mit “Wolke 9″ und “Young @ Heart” stellen momentan gleich zwei Filme in den deutschen Kinos ältere Menschen und die Erfahrung des Alterns in den Fokus. Ähnlich wie Simone de Beauvoir in ihrer Arbeit “Das Alter” sagen sie dem dummen Klischee von grauhaarigen Langweilern, denen man das Recht auf ein Privatleben abspricht, den Kampf an. [»]




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