Coldplay – Viva La Vida


Heute sass ich im Büro und tippte sinnlose Zeilen in den Rechner, als das Radio sich in einem 5 Minuten Beitrag der neuen Coldplay Platte widmete. Hier sprach der verlängerte Arm der Plattenfirma. Ein Volldepp brachte mich nach meinen drei Tagen voller Krampf mit dieser schlechten Platte auf die Palme, indem er von großen Entwicklungen sprach und Viva La Vida mit Joshua Tree verglich. Nun gut, Martin ist vielleicht tatsächlich auf dem Weg zu einem zweiten Bono. Der selbstverliebte Hanswurst, der sorglos im Bombast ertrinkt und einfach keine Songs schreiben will/kann. Das neueste Ergebnis ist musikalisch demnach auch schlicht eine Qual. [»]




James – Hey Ma


Irgendwann vor 4 Jahren waren James für einen tollen Moment verantwortlich, als der DJ gegen sechs Uhr “Getting Away With It All” in einem fast leergeräumten Club spielte und damit großes Strahlen in den Clubraum brachte, in dem nur noch einige Bierleichen und Nachtschwärmer übrig geblieben waren. [»]




Billy Bragg – Mr. Love & Justice


Ohne Frage, die letzten sechs Jahre ohne reguläres Billy Bragg-Studioalbum boten mehr als genug Material für den britischen Protestbarden um neue Songs zu schreiben. [»]




Portishead – Third

Es gibt da diese Pinky und Brain Folge, in der die beiden Cartoon-Antihelden versuchen mithilfe unterschwelliger Botschaften die verdammte ganze Welt zu erobern. Exakt das Gleiche scheint Portishead irgendwann auf “Dummy” geglückt zu sein. Geoff Barrow ist Brain und Beth Gibbons und Adrien Utley sind..nun gut, der Vergleich hinkt doch etwas. Zumindest haben Portishead aber die gesamte Musikwelt mit ihrer Musik verzaubert. [»]




Gavin DeGraw – Gavin DeGraw


Wenn man das neue Album von Gavin DeGraw in den Player legt, hat man gewisse Erwartungen. Besonders die 2004 veröffentlichte „stripped“ Version seines Debüts “Chariot“ beförderte den 31-jährigen in den Dunstkreis aufstrebender Singer/Songwriter-Talente auf die man ein Auge haben sollte. Knapp vier Jahre später bringt DeGraw jetzt den selbstbetitelten “Chariot“-Nachfolger raus und ab der ersten Sekunde werden die Erwartungen zwar nicht enttäuscht, aber zum größten Teil mittelschwer überrascht. [»]




Hayden – In Track & Field


Arcade Fire, Feist, Black Mountain, Costellation Records, Arts & Crafts: seit einigen Jahren erlebt Kanada – und das völlig zu Recht – einen enormen internationalen Hype um seine Musikszene. Einerseits hat das natürlich u.a. den positiven Nebeneffekt, dass man bei „Kanada“ und „Musik“ nicht mehr automatisch an Bryan Adams, Celine Dion oder Rush denken muss. [»]




Stephen Malkmus & The Jicks – Real Emotional Trash

Zynischer Querdenker und Lieblingsslacker der 90s, wartet auf mit einem klassischen Gitarrenalbum, wie es das so zurzeit wohl nicht oft zu hören gibt. Real Emotional Trash. Stephen Malkmus & The Jicks. Der beste „Post – Pavement“ Malkmus, denn es je gab. Vorbei die Zeit, in der die Jicks, die klassischen Attribute einer Backingband erfüllten, hier nun vollkommen eins und untrennbar: Stephen Malkmus & The Jicks. 10 Minuten Jams, Fuzzy Guitars und Janet Weiss (Sleater- Kinney) inklusive, hier fand sich eine Band zusammen. Und das hört man. 55 Minuten lang. weiter…
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Beady Belle – Belvedere


Der eigene Soundtrack als fester Bestandteil des Lebens und die Köpfhörer als zusätzlicher Körperteil werden immer mehr zur Realität und könnten Teil des nächsten Evolutionsschritts werden. [»]




U2 – War


Zum Abschluss unserer Vorstellung der momentanen U2-Wiederveröffentlichungen steht nun deren drittes Album “War“ (1983) auf dem Programm. [»]




Death Cab For Cutie – Narrow Stairs


So viel vorweg: wer in gut sieben Monaten die persönlichen Jahrescharts bastelt, wird während seiner Überlegungen definitiv nicht um das neue Death Cab For Cutie-Album herumkommen. “Narrow Stairs“ begeistert und spaltet gleichermaßen.
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