Jesy Fortino (Tiny Vipers) und Liz Harris (Grouper) verbindet so einiges. Beide sind für ihre Mischung aus Drone und Folk bekannt, beide teilen die selben musikalischen Wurzeln, beide sind experimentell, beide scheren sich um die Sache mit dem Musikbusiness gar nicht und beide sind im Nordwesten der Pazifikküste beheimatet (Liz Harris in Portland und Jesy Fortino in Seattle). Aus einer Myspace-Freundschaft entwickelte sich so zwangsläufig die gemeinsame Zusammenarbeit unter dem Moniker Mirrorring. Erstes Ergebnis der Symbiose ist das Album 'Foreign Body'.
Auch wenn der Name Gemma Hayes dem ein oder anderen nichts sagt, die Songwriterin ist alles andere als ein Grünschnabel. Die schöne Irin wurde für ihr Debüt mit dem Mercury Preis belohnt und veröffentlichte im Laufe ihrer zehnjährigen Karriere bereits 3 Alben, die alle von der Kritik hochgelobt wurden. Mit 'Let It Break' legt sie uns nun ihr neuestes Werk vor.
Die kanadische Band um Singer/Songwriter Tony Dekker meldet sich zurück: Ihr fünftes Album trägt den Namen New Wild Everywhere. Ein interessanter Titel, denn wenn man der Plattenfirma glauben darf, ist dies das erste Album der Band, das nicht in der freien Natur aufgenommen wurde.
Man nennt das ja eigentlich "Herbstmusik". Mit "The Clearing" erscheint jetzt aber in diesen Frühlingstagen das neue Werk der Bowerbirds. Nicht ganz so sparsam instrumentiert, wie man es noch von den beiden Vorgängern „Hymns for a dark horse“ und „Upper Air“ kennt, präsentiert das Folktrio um Philip Moore und Freundin Beth Tacular wärmende Melodien zum längere Zeit mal aus dem Fenster schauen.
Was ist nur mit den Helden der US-Geschichte los? Abe Lincoln wird im Sommer im Kino Vampire jagen und Benjamin Franklin wirkt auf dem 100 Dollar Schein, der das Cover der neuen Brad-Platte ziert, recht blutgierig. Auf dem dazugehörigen Album präsentieren sich Brad als eine Einheit und beweisen, dass sie mehr als nur das Nebenprojekt des Typen von Pearl Jam sind.
Wenn Tradition auf Moderne trifft: So könnte man die Musik der Carolina Chocolate Drops wohl am besten beschreiben. Das Trio mischt die traditionelle Musik North und South Carolinas mit Hip Hop- und R’n’B-Elementen, so auch auf ihrem neuen Album Leaving Eden.
Die Inspiration für sein neues Album zog Adam Arcuragi aus dem gleichnamigen Gemälde von Cy Twombly. Sein musikalisches Feuer ist jedoch nicht zerstörerisch, sondern hat sehr viel zu geben. Unterstützung holte er sich dafür von Produzent Duane Lundy, der schon mit My Morning Jacket und These United States zusammen gearbeitet hat.
1967 veränderte der Film 'The Graduate' Amerika. So spielte die 3 Millionen Dollar teure Produktion bis heute weit mehr als 100 Millionen Dollar ein, gab der Plastikindustrie in den 60ern einen Boost und setzte das Folkduo Simon & Garfunkel, deren Album 'Wednesday Morning, 3 A.M. ' noch ein Flop war, plötzlich ins Rampenlicht.