Danica Pieper


Kirsty McGee – Contraband

Eigentlich sollte dieses Album ganz anders klingen. Nach Jahren des Wanderns zwischen Folk, Jazz und Americana wollte die britische Musikerin Kirsty McGee ein Dirty-Blues-Album aufnehmen, doch dann erkrankte sie an Depressionen und erlitt einen Zusammenbruch. Eine ganze Zeit lang konnte McGee nicht einmal singen, stattdessen fing sie nach einer Weile an, einfach auf ihrer Gitarre herumzuzupfen. Irgendwann kehrte ihr Stimme zurück und auch ihre Kreativität […]

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Dark Dark Dark – Who Needs Who

Wenn zwei Mitglieder einer Band eine Beziehung eingehen und diese dann zerbricht, ist das nicht auch selten das Aus für die Band, man nehme zum Beispiel Rilo Kiley oder (zumindest vorübergehend) Sonic Youth.


Family Of The Year – Loma Vista

Family of the Year stammen nicht nur aus Kalifornien, sie klingen auch so: Ihr Album ’Loma Vista’ ist eine fröhliche Mischung aus Folk und Pop.

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The Be Good Tanyas – A Collection (2000-2012)

Lange war es still um die Be Good Tanyas. 2008 legten die drei Kanadierinnen eine Pause ein, um sich anderen Projekten zu widmen. Im letzen Jahr traten sie erstmals wieder gemeinsam auf und dieser Tage erscheint ’A Collection’


The Welcome Wagon – Precious Remedies against Satan’s Devices

“Wirksame Maßnahmen gegen Satans Hinterlist” – im Jahr 2012 wirkt so ein Albumtitel merkwürdig deplaziert. Während Gospelmusik vor vierzig, fünfzig Jahren noch ganz selbstverständlich zum Repertoire amerikanischer Musiker gehörte, scheint die Schwester des Blues ihre beste Zeit hinter sich zu haben. Was nicht heißt, dass Religion keine Rolle mehr spielt: Künstler wie Leonard Cohen, Mavis Staples oder Dr. John bemühen immer wieder Gott in ihren Werken. Doch Gospel ist nicht nur was für alte Herren (bzw. Damen), wie Vito und Monique Aiuto alias The Welcome Wagon beweisen. Auch wenn der Titel aus dem 17. Jahrhundert stammt, ist ihre Form der Lobpreisung modern, frisch und auch für Atheisten hörenswert.

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Father John Misty – Fear Fun

Wer träumt nicht manchmal davon, sein Leben hinter sich zu lassen und in einer neuen Stadt mit einem neuen Namen neu anzufangen? Josh „J.“ Tillman hat es getan. Im letzten Jahr verließ er nicht nur die Fleet Foxes, für die er seit 2008 getrommelt hatte, sondern auch das heimische Seattle und reiste die Westküste hinab. Er schrieb ein Buch und landete ausgerechnet im Laurel Canyon, dem Rockmusik-Mekka der Sechziger Jahre, dem ehemaligen “hippie-fantasyland“, wie Tillman es nennt.


Joe Pug – The Great Despiser

Vielleicht erinnert ihr euch noch: Vor einigen Monaten schrieb ich an dieser Stelle über Joe Pug und den Einfluss, den seine Musik auf mein Leben hatte. Kürzlich ist nun Joes zweites Album erschienen: ’The Great Despiser’, das in Deutschland bisher allerdings nur als Import zu haben ist.

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Of Monsters and Men – My Head Is An Animal

Die isländische Band Of Monsters and Men legt gerade eine Karriere hin, von der die meisten anderen Musikgruppen nur träumen können: 2010 gewannen sie in ihrer Heimat den renommierten Musikwettbewerb Músiktilraunir, ein Jahr später sorgte ein Seattler Radiosender dafür, dass sie auch international bekannt wurden.


Great Lake Swimmers – New Wild Everywhere

Die kanadische Band um Singer/Songwriter Tony Dekker meldet sich zurück: Ihr fünftes Album trägt den Namen New Wild Everywhere. Ein interessanter Titel, denn wenn man der Plattenfirma glauben darf, ist dies das erste Album der Band, das nicht in der freien Natur aufgenommen wurde.

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Carolina Chocolate Drops – Leaving Eden

Wenn Tradition auf Moderne trifft: So könnte man die Musik der Carolina Chocolate Drops wohl am besten beschreiben. Das Trio mischt die traditionelle Musik North und South Carolinas mit Hip Hop- und R’n’B-Elementen, so auch auf ihrem neuen Album Leaving Eden.


Adam Arcuragi – Like a Fire That Consumes All Before It…

Die Inspiration für sein neues Album zog Adam Arcuragi aus dem gleichnamigen Gemälde von Cy Twombly. Sein musikalisches Feuer ist jedoch nicht zerstörerisch, sondern hat sehr viel zu geben. Unterstützung holte er sich dafür von Produzent Duane Lundy, der schon mit My Morning Jacket und These United States zusammen gearbeitet hat.

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Craig Finn – Clear Heart Full Eyes

Wer mich kennt weiß, dass ich ein riesiger Fan von The Hold Steady bin. Wenn ich schlecht drauf bin gibt es für mich nichts schöneres, als ihren Indie Rock mal so richtig aufzudrehen und womöglich noch lautstark mitzusingen: „Whoahoho, we gotta stay positive!“ Da ihre letzte Veröffentlichung aber mittlerweile auch schon wieder fast zwei Jahre her ist, habe ich mich natürlich besonders gefreut zu erfahren, dass Leadsänger Craig Finn ein Soloalbum herausgebracht hat.