Shirley Bassey - The Performance

Beim Blick auf das Cover denkt sich der Hörer “Holla die Waldfee. Dame Shirley Bessey, da trägt aber jemand ganz dick auf”. “Dame” ist in diesem Fall jedoch keine schrullige Marotte oder Promoidee, sondern Shirley Basseys offizieller Titel. So wurde die Künstlerin 1999 zur Dame Commander of the British Empire erhoben. Es ist eben viel passiert, seit Shirley Bassey vor 20 Jahren ihr letztes Studioalbum veröffentlicht hat.
Dabei war die Grande Dame nie wirklich weg vom Fenster. Dank James Bond und der Propellerheadz war Shirley Bassey in unserer Popkultur stets präsent. Ihre Rückkehr in ein Studio fällt ihrem ehrwürdigen Titel entsprechend überaus imposant aus. Dabei hat sich die Künstlerin von der Champions League des Pop Songs an den Leib schneidern lassen. Mit dabei wären Namen wie die Manic Street Preachers, Pet Shop Boys, Lou Barlow oder Rufus Wainwright. Selbst moderne Indierocker wie Nick Hodgson (Kaiser Chiefs) spielen hier mit.
Die Ergebnisse dieser Kollaborationen klingen beachtlich. Es handelt sich hierbei um groß aufgefahrene Nummern. Diese wirken allesamt wie aus einem Guß, was man sicherlich ebenfalls auf die Arbeit des Kultkomponisten und Produzenten David Arnold zurückführen kann. Ihre vielfältigen Ursprünge merkt man den Stücken nur selten an. Gary Barlows Komposition schmiegt sich hier gemütlich an die Arbeit der Manic Street Preachers. Immer wieder flirtet Bassey bei Ihrere Performance ebenfalls mit Pop-Elementen und verleiht den orchestralen Stücken den nötigen Charme.
Was bereits beim famosen “History Repeating” wirkte, überzeugt auch hier bei Höhepunkten wie “Almost There” oder “Girld From Tiger Bay”. Shirley Basseys Stimme ist das Bindeglied, das auf dieser Platte die vergangenen 30 Jahre Musikgeschichte zusammenhält. Diamonds like this one are forever.

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November 17, 2009













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