Asterix – Wie Obelix als kleines Kind in den Zaubertrank geplumpst ist


asterix Asterix – Wie Obelix als kleines Kind in den Zaubertrank geplumpst ist

Das größte Mysterium in der Welt von Asterix wird nun endlich gelüftet! Nun endlich? Das stimmt im Fall von Obelix – dem liebenswerten Asterix-Sidekick und König der Wildschweinbratenvernichtung – und seinem folgenschweren Fall in den Zaubertrank allerdings nicht ganz. Bereits am 20. Mai 1965 wurde die hier zur Debatte stehende, von René Goscinny verfasste, Geschichte, “Wie Obelix als Kind in den Zaubertrank geplumpst ist“, in der Wochenzeitschrift ‘Pilote‘ veröffentlicht. Ende der 80er erschien dann die von Albert Uderzo mit großflächigen und in Pastelltönen gehaltenen Aquarellen illustrierte Geschichte zum ersten Mal als reguläres Album – seit vielen Jahren war “Wie Obelix als Kind in den Zaubertrank geplumpst ist“ jedoch nur noch über den Buchhandel zu beziehen. Mit der am 2. April erscheinenden Neuauflage ändert sich das jetzt wieder.

Im Geburtstagsjahr von Asterix – im Oktober wird er 50 – gibt diese aufgemöbelte Neuauflage, der oft zitierten Anekdote von Obelix‘ erster und letzter Bekanntschaft mit dem sagenumwobenen und vom Druiden Miraculix gebrauten Zaubertrank, den perfekten Startschuss zu Ehren des kleinen Galliers und seines renitenten Dorfs. Fast als Vorlesebuch daherkommend, ist “Wie Obelix als Kind in den Zaubertrank geplumpst ist“ der viel zitierte Spaß für Groß und Klein. Uderzos originelle Aquarelle unterstreichen den Geist der nicht sonderlich langen Geschichte des 1977 verstorbenen René Goscinny und verbreiten – die Einleitung des Zeichners miteinbezogen – auf 31 Seiten jede Menge Lesespaß und einen reizvollen Blick zurück.

Wie genau Obelix in den Zaubertrank geplumpst ist, ist bei der Lektüre des vorliegenden Albums fast zweitrangig und auch relativ vorhersehbar. Der Kniff liegt bei “Wie Obelix als Kind in den Zaubertrank geplumpst ist“ im kindlichen Miteinander der beiden gallischen Busenfreunde und dem Prequel-Gedanken. So fing also alles an für unsere beiden Römer-verkloppenden Lieblingsgallier, ein Blick zurück in ihre und unsere Kindheit macht dieses Album zu mehr als nur zu einer lustigen kleinen Geschichte. Am 50. kramt man doch gerne mal in der Erinnerung.

[Sascha Knapek]
auge Asterix – Wie Obelix als kleines Kind in den Zaubertrank geplumpst ist