Noah & The Whale – Peaceful, The World Lays Me Down


noahwhale Noah & The Whale   Peaceful, The World Lays Me Down

Nur Gott und die Band wissen wohl was Noah im Bandnamen mit dem Wal am Hut hat. Doch wer weiß, vielleicht begegnete der alte Speichellecker, dem die ganzen Sünder seiner Zeit den Buckel runterrutschen konnten und der mit seiner Schleimerei den zweifelhaften Fortbestand unserer Art sicherte, dem großen Laviathan dann doch und wir haben es hier mit einem Hidden Track der Bibel zu tun.

Seit einem knappen Jahr geistert die Londoner Combo, die diesen sonderbaren Bandnamen wählte, durch die Blogs und sammelt mit Ihren Singles Fans wie der Rattenfänger von Hammeln. Tollerweise ist der Longplayer der vier Musiker so etwas wie die extended Version der Glücksgefühle, die man beim Hören der Singles verspürt hat. Zum Überhit “5 Years In Time” gesellen sich noch “Mary” und das famose “Don´t Break His Heart”, die Durchgang für Durchgang über sich hinauswachsen. Charlie Finks Gesang erinnert stark an Lars Lonquist von Billie The Vision & The Dancers und der Brite singt sich durch die elf Songs des Noah Debüts, die so klingen, als hätten die Shins die Unschuld wiederbekommen.

Und auch wenn die gesamte Radiowelt zu böse und stumpf ist, um “5 Years Time” als “global hit in the making” (Sunday Times) zu akzeptieren, so wird der Song und das dazugehörige Album in den kommenden Jahren Tausende von Menschen zum Strahlen bringen. Sie haben es verdient.