Bobby Bare Jr. – The Longest Meow


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Die Platte der Woche ist diesmal das The Longest Meow Album von Bobby Bare Jr. und seiner Young Criminals Starvation League, das nächste Woche endlich auch offiziell in Deutschland erscheinen wird (wie man oben sehen kann hat die Deutschland-Fassung scheinbar ein anderes Cover). Da wir die Platte jedoch bereits in einer unserer Magazin-Ausgaben besprochen haben, gibt es an dieser Stelle nur den Verweis auf Seite 24 unserer dritten Ausgabe und dafür einige Eindrücke vom gestrigen Konzert des Musikers im Dortmuder Subrosa.

Zunächst spielte der sympathische Lockenkopf einige Akustik-Songs, zu denen ungewöhnlicherweise unter anderem das großartige “Valentine” gehörte, das es live sonst meist nur als laute Rocknummer zu hören gibt. Und der Auftritt fing tatsächlich recht schleppend an. Denn auch wenn die besten Platten des Songwriters ohne Rock auskommen, gehört der exzessive Einsatz einer verzerrten E-Gitarre einfach zu einer Bobby Bare Jr Show. Wer den Musiker bei seiner letzten Deutschlandtour vor knapp drei Jahren mal live sehen durfte, wird freudestrahlend von dieser Wucht erzählen, die ansteckt. Passend dazu verwandelte sich Bobby Bare Jr. in dem Moment, als er seinen Schlagzeuger auf die Bühne bat und zur E-Gitarre griff, in das altbekannte unberechenbare Rockmonster und aus den lustigen Americana-Songs der Alben wurden laute Kracher.

So rockte Bobby mit seinen beiden Mitstreitern auf der kleinen Subrosa-Bühne durch ein grandioses Set, das Songs der drei Alben beinhaltete. Optisch erinnerte das Ganze an das Cover des Boo Tay Albums seiner früheren Band Bare Jr und auch akustisch setzte er auf eben diese lauten Elemente. Insbesondere “Uh Wuh Oh” und “That Motherfucker” nagelten einen geradezu an die Wand und wenn mal die Zeit zum Denken blieb, dann fielen vor lauter Euphorie nur Superlativen wie “beste Liveband der Welt” ein. Zum Abschluss gab es noch seinen Klassiker Dig Down als Akustikfassung, einen freundlichen Händedruck und die Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen.
Wer Bobby Bare Jr. mal live sehen möchte (was euch an dieser Stelle allerwärmstens empfohlen wird), hier sind noch einmal die übrigens Tourdaten und ein neuer Liveclip zu Uh Wah Oh (nach dem langen Intro wird tatsächlich auch Musik gespielt).
26/04/07 : Junges Theater – Augsburg
27/04/07 : Hazelwood – Frankfurt
28/04/07 : Objekt 5 – Halle
29/04/07 : ?? – Berlin
30/04/07 : Real Music Club – Lauchhammer

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(Seba)