The Last Hard-Core Troubadour

Steve Earle ist in Amerika eine große Songwriterlegende. Er macht Folk und Countrymusik, ist jedoch ebenfalls immer mal wieder für rohe Rockgesten zu haben. Er spielte immer wieder gemeinsam mit Lucinda Williams und Emmylou Harris und produzierte Ron Sexsmiths wundervolles Album “Blue Boy”. Besonders bemerkenswert ist dabei die Stimme, die sich immer wieder durch den Körper sägt und mich in Songs wie “Ellis Unit One” vom Soundtrack zum Film “Dead Man Walking” oder “Christmas in Washington” nächtelang wach hielt.
Hier in Deutschland ist er leider kaum bekannt. Dies liegt zum einen an der Stellung der Country-Musik innerhalb der deutschen Musiklandschaft und zum anderen an seinen Songtexten, die immer wieder US-Probleme aufgreifen und dementsprechend in Amerika häufig Diskussionen entfachen und polarisieren, hier in Deutschland jedoch kaum Beachtung finden. Wer zum Einstieg etwas über Steve Earle lesen möchte, sollte kurz diesen interessanten Beitrag durchschauen. Das sei an dieser Stelle genauso empfohlen wie seine zahlreichen Alben, von denen wir euch insbesondere El Corazón, I Feel Alright und Copperhead Road an´s Herz legen möchten.
Hier Liveclips zu “Fort Worth Blues” und “More Than I Can Do”.
März 21, 2007













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