Fuck Yeah – Fuck Yeah


Mag mag es kaum glauben, doch dieser Rock-Potpourri kommt tatsächlich aus Deutschland. Die vier Musiker aus München haben bereits einiges an Bühnenerfahrung vorzuweisen. Mit Ihrem Debüt als Fuck Yeah gibt es klare Rock-Gesten und kleine Songperlen.

Bei der Band mit dem enthusiastischen Namen gilt das „What you see is what you get“ Prinzip. Die Tracklist gibt mit Songtiteln wie Fuck Yeah, C’Mon und Rock’n Roll Was Here To Stay bereits die Zielrichtung vor, an die sich der Vierer vom ersten Takt an hält. Fuck Yeah plündern sich dabei einmal querbeet durch die Rock-Geschichte und liefern mit dem selbstbetitelten Debüt einen kurzweiligen Spaß ab. Glam Rock, die Stones oder die Rotznasen der 2000er The-Ära..auf ihrem Debüt ist so ziemlich das gesamte Rock-Regal zu finden, ohne das die Referenzen zu deutlich herausstechen würden.



Der Opener Replacements würde Paul Westerberg wohl zumindest in seiner Grandpaboy-Persona ein zufriedenes Kopfnicken entlocken, Check Your Battery entpuppt sich als ein wunderbarer Piano-Track und mit ihrem Signature Track und dem dazugehörigen Slogan „Fuck me, fuck you, fuck yeah“ gibt es einen potenziellen Festivalhit und eine prägnante Zusammenfassung der Rock-Attitüden: das Selbstmitleid, der Trotz und die zelebrierte Maßlosigkeit. Der leicht schluderige Rock von Fuck Yeah wirkt durchaus ansteckend. Ob all das ohne coolen New York Background und Drogenskandale ankommt, bleibt abzuwarten. Zu gönnen wäre es den Münchnern jedenfalls.

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