Monatliche Archive: Mai 2012


Lotte Kestner

Anna-Lynne Williams‘ voice became one of my biggest musical obsessions in the last couple of months. An Inteview with Mrs. Lotte Kestner.

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The Welcome Wagon – Precious Remedies against Satan’s Devices

“Wirksame Maßnahmen gegen Satans Hinterlist” – im Jahr 2012 wirkt so ein Albumtitel merkwürdig deplaziert. Während Gospelmusik vor vierzig, fünfzig Jahren noch ganz selbstverständlich zum Repertoire amerikanischer Musiker gehörte, scheint die Schwester des Blues ihre beste Zeit hinter sich zu haben. Was nicht heißt, dass Religion keine Rolle mehr spielt: Künstler wie Leonard Cohen, Mavis Staples oder Dr. John bemühen immer wieder Gott in ihren Werken. Doch Gospel ist nicht nur was für alte Herren (bzw. Damen), wie Vito und Monique Aiuto alias The Welcome Wagon beweisen. Auch wenn der Titel aus dem 17. Jahrhundert stammt, ist ihre Form der Lobpreisung modern, frisch und auch für Atheisten hörenswert.


Father John Misty – Fear Fun

Wer träumt nicht manchmal davon, sein Leben hinter sich zu lassen und in einer neuen Stadt mit einem neuen Namen neu anzufangen? Josh „J.“ Tillman hat es getan. Im letzten Jahr verließ er nicht nur die Fleet Foxes, für die er seit 2008 getrommelt hatte, sondern auch das heimische Seattle und reiste die Westküste hinab. Er schrieb ein Buch und landete ausgerechnet im Laurel Canyon, dem Rockmusik-Mekka der Sechziger Jahre, dem ehemaligen “hippie-fantasyland“, wie Tillman es nennt.

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Joe Pug – The Great Despiser

Vielleicht erinnert ihr euch noch: Vor einigen Monaten schrieb ich an dieser Stelle über Joe Pug und den Einfluss, den seine Musik auf mein Leben hatte. Kürzlich ist nun Joes zweites Album erschienen: ’The Great Despiser’, das in Deutschland bisher allerdings nur als Import zu haben ist.


Sisterkongkong – She Sees Wolves

Pavement. Dass diese Assoziation in eine Rezension zu dieser Platte nicht fehlen darf, wird schon beim ersten Durchhören klar. Liegt wohl an der Rhythmik, vielleicht an der Struktur der Lieder, vor allem aber an der Gesangsstimme von Dirk Geisler. Da ist der Vergleich mit Stephen Malkmus nicht weit hergeholt. Aber davon mal ganz abgesehen ist das Album „She Sees Wolves“ von Sister Kingkong auch eine recht nette Sache geworden.

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Chuck Palahniuk – Damned

In der Hölle gibt es kein W-Lan, ‚Der Englische Patient‘ läuft auf Repeat und auch sonst ist es eher ein ungemütlicher Ort. Mit ‚Damned‘ legt uns der berühmte US-Autor Chuck Palahniuk seine Version des Infernos vor.


Of Monsters and Men – My Head Is An Animal

Die isländische Band Of Monsters and Men legt gerade eine Karriere hin, von der die meisten anderen Musikgruppen nur träumen können: 2010 gewannen sie in ihrer Heimat den renommierten Musikwettbewerb Músiktilraunir, ein Jahr später sorgte ein Seattler Radiosender dafür, dass sie auch international bekannt wurden.

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Mount Eerie – Clear Moon

Wer Phil Elverum’s Musik und Photoarbeiten kennt, stellt sich den großgewachsenen Amerikaner als eine Art ‚Baron auf den Bäumen‘ vor. Wie Calvinos Romanfigur, hat sich Elvarum in die Naturlandschaft seiner Heimat zurückgezogen und zieht aus ihr die nötige Inspiration.