Mighty Clouds – Mighty Clouds


Mit ihrem neuen gemeinsamen Album spannen Fred Thomas und Betty Barnes alias Mighty Clouds ein langes Seil zwischen Michigan und Stockholm und hängen daran zahlreiche in Melodien getränke Songs.

Die beiden Musiker, die ursprünglich bereits bereits bei Saturday Looks Good To Me gemeinsam gespielt haben, pfeiffen auf die Distanz zwischen ihren Wohnorten. Zu hören gibt es den typisch entspannten Folkpop, den man von Frad Thomas‘ unzähligen Projekten kennt. Im Vergleich zu ihrer Zusammenarbeit bei Saturday Looks Good To Me wirken die neuen Songs zielstrebiger und reduzierter.

Hier macht das Duo alles richtig und verliert sich nicht im Indiekitsch wie eins SLGTM. Auf unnötigen Ballast und übertriebene Spielereien wird hier direkt verzichtet. Wenn der Song gut ist, dann braucht man so einen Käse nicht. Und hier sind die Songs mehr als gut. Trotz des eher soften Umfelds entpuppen sich die Stücke als euphorische Energiebündel, die mit Zeilen wie “I’m going to start a new life / Watch legacy and history dematerialize” strotzen. Allen voran geht der Opener ‚Past Lives‘, in dessen grandiosen Refrain und die Leichtfüßigkeit man sich auf anhieb verliebt. Getragen werden die Songs stets von Betty Barnes Stimme, die immer wieder Erinnerungen an Julie Doiron weckt. Und so gelingt den beiden Künstlern hier Song für Song ein.

Mit Mighty Clouds gelingt Fred Thomas sein bisher bester Streich. Eine grandios lockere Folkpop-Platte voller Charme.

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