Monatliche Archive: April 2011


Claudia Rudek – Claudia Rudek

Durchgang des Albums, das mir ein Barkeeper kürzlich an´s Herz legte, macht sich Skepsis breit. Zu oft mußten wir uns gequält durch Platten skippen, die nach bemühtem Musiklehrer-Folk klingen und von der Qualität der US-Szene ganze Galaxien entfernt sind. Die Songwriterin Claudia Rudek ist hierbei eine erfreuliche Ausnahme.

rudek

foolight

Foo Fighters – Wasting Light

Die größte Erkenntnis des neuen Foo-Fighters-Albums “Wasting Light“ zuerst: Die Band macht wieder Spaß! Nachdem die Mannen um Dave Grohl vor ihrer gut dreieinhalbjährigen Studioalbumpause irgendwo im langweilenden Dickicht zwischen Breitwandriffs, vorhersehbaren Songstrukturen und dem ewig gleichen Geschreiduktus ausharrten, findet Platte Nummer sieben endlich die Ausfahrt, die zurück zu den Glanztagen der ersten drei Langrillen führt.


Bill Callahan – Apocalypse

Nach „Sometimes I Wish I Were An Eagle“, der Platte zum privaten Crash, schickt uns Callahan nun gleich sieben Reiter der Apokalypse in´s Haus und geht musikalisch den erhofften Schritt zurück.

Bill-Callahan-Apocalypse1

dredg

Dredg – Chuckles And Mr. Squeezy

Der Ruf ein abwechslungsreicher, vielschichtiger Geheimtipp in einer drögen Rocklandschaft zu sein, scheint auf Dauer zu nerven. Zumindest Dredg. Die Kalifornier legen mit “Chuckles And Mr. Squeezy“ ihr mittlerweile fünftes Studioalbum vor. Dass sie damit die eigenen Fans herausfordern und deren Treue auf eine harte Probe stellen werden, ist schon nach zwei Songs klar. Hier ist jemand auf Krawall gebürstet und will mit einem musikalischen Gegenentwurf sehen, wie weit man gehen kann.