⇒ Moke – The Long & Dangerous Sea

Mit ihrem musikalischen Ziehvater Paul Weller teilen sich die Holländer von Moke nicht nur ihre Vorliebe für modebewusstes Auftreten und immer sitzende Frisuren. Mit seinem zweiten Studioalbum “The Long & Dangerous Sea“ beweist das Quintett jetzt auch seine Längerlebigkeit. Langlebig wie “Modfather“ Weller (u.a. zehn Soloalben und sechs mit den legendären The Jam) ist man mit zwei Platten zwar noch lange nicht, aber zumindest den Eintagesfliegenverdacht entkräften Moke mit ihrem aktuellen Werk. [»]
⇒ Kate Nash - My Best Friend Is You

Wer in den nächsten Wochen eine Party schmeißt, Geburtstag feiert oder einfach nur ein paar Freunde zum Grillen einlädt, und das neue Album von Kate Nash auflegt, kann sich schon einmal auf ein Szenario einstellen, das sich ungefähr so entfalten könnte: Sobald Fräulein Nash mit dem Singen anfängt, wird es keine zehn Sekunden dauern, bis der erste Gast sagen wird: „Hey, das ist doch die, die nach Oslo fährt. Die ist voll lustig und endlich mal anders als der Rest. Sehr cool, dass sie beim Raab gewonnen hat. Ich hab‘ jede Sendung geguckt.“ [»]
⇒ Sophie Hunger - 1983

Die Multiinstrumentalistin Sophie Hunger verdeutlicht mit ihrem zweiten Album 1983 nur zu gut, dass sie genannten Titel verdient hat. [»]
⇒ Madsen - Labyrinth

Gleich der eröffnende Titeltrack von Madsens viertem Studioalbum (“Labyrinth“) zeigt die zwei Gesichter der neuen Langrille auf. In schmalzig-triefender Müncher-Freiheit-Manier fängt der Song an und man fragt sich schon, ob das Presswerk da vielleicht etwas durcheinandergebracht hat. Im zweiten Teil des Stücks legt sich die Skepsis und Madsen setzen zu einer ihrer typischen Rock-Hymnen an. Was bleibt ist Verwirrung. Denn was man mit dem Hitparaden-Intro sagen möchte, erschließt sich mir beim besten Willen nicht. [»]
⇒ Dashboard Confessional – Alter The Ending

Chris Carrabba, mittlerweile zum Vorzeige-Emo gereift, weiß, was seine Fans von ihm erwarten. Als Dashboard Confessional damals den akustischen (mehr oder weniger) Großtaten der Anfangstage (“The Swiss Army Romance“ (2000) und “The Places You Have Come To Fear The Most“ (2001)) auf Wiedersehen sagten, entwarf die Truppe um ihren Songwriter die Rezeptur für nachhaltigen Erfolg.
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