Monatliche Archive: März 2010


Wolf Maahn – Vereinigte Staaten

Mit “Vereinigte Staaten“ veröffentlicht der in Berlin geborene Musiker Wolf Maahn in diesen Tagen sein – je nach Zählweise – zwölftes Studioalbum. Seit Anfang der 80er ist er aktiv und irgendwie trotzdem ein gut gehütetes Geheimnis. Seine Platten entern die Charts, sein kürzliches Schauspieldebüt (als Friedrich Schiller in „Das Lied von Schillers Glocke“) rief das ZDF auf den Plan und dennoch ist der Mann, der am 25. März 55 wird, vom Status eines Westernhagens oder Grönemeyers meilenweit entfernt.


Avett Brothers – I And Love And You

Musik machen, Platten aufnehmen, auf der Bühne stehen. Alles schön und gut, aber auf den „großen Durchbruch“ warten die meisten „kleinen“ Bands trotzdem vergeblich. Viele gute Sachen fallen dabei unter den Tisch. In dessen Kante beißt man, wenn man sieht, welche Murx-Combos manchmal gut dotierte Plattenverträge bei Major-Labeln bekommen und eigentlich noch viel zu schlecht fürs Straßenfest in Castrop-Rauxel sind.


Built To Spill – There Is No Enemy

Wenn schon Indie, dann aber richtig. Die Rock-Ikonen klingen auch 18 Jahre nach der Bandgründung frisch und prickelnd wie der erste Kuss. Mit einigen Monaten verspätung erreicht der neue Built To Spill Release dank ATP Records endlich auch Deutschland.


Broken Bells – Broken Bells

Bei den Aufnahmen zum bis dato unveröffentlichten Album “Danger Mouse and Sparklehorse Present: Dark Night of the Soul“ arbeiteten James Mercer (The Shins) und Brian Burton (aka Danger Mouse) zum ersten Mal zusammen und schmiedeten dabei (oder danach) einen teuflisch(guten)en Plan. Ihr gemeinsames Album heißt nun genau so wie ihr Projekt – Broken Bells – und die im Vorfeld hoch gelegte Erwartungslatte überspringen die beiden […]