Monatliche Archive: Mai 2009


Matt & Kim 2

Die beiden New Yorker Matt & Kim sind die Sunny & Bono oder Houston & Brown der Indie-Generation (es sei hierbei hinzugefügt, dass sich die beiden jedoch nicht ständig vermöbeln). Das junge Ehepaar hat 2007 mit dem selbstbetitelten Debüt zum ersten mal auf sich aufmerksam gemacht. Auf dieser schlicht produzierten Platte voller DIY-Zauber rotzen sie uns ohne große Mühe einige große happy-go-lucky Rockperlen vor die Füße. Nun erscheint das Nachfolgealbum Grand auch bei uns in Deutschland. Aus diesem Grund haben wir den beiden einige Fragen gemailt.

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Eels – Hombre Lobo, 12 Songs Of Desire

Der Kopf der Eels, Mark Oliver Everett (aka E), benutzt seine Songs auf dem neuen Album (“Hombre Lobo – 12 Songs Of Desire“) seiner Band wieder einmal als Ventil. Unter dem dicken Bart rumort es und E tritt an uns ein neues Konzeptalbum vorzustellen. Es behandelt nicht seine autobiografischen Rückschläge und die diversen Tragödien, von denen der 36-jährige in seinem Leben einige zu bewältigen hatte. […]


The Vaselines – Enter The Vaselines

Diese Band. Diese Geschichte. Diese Songs. Die besten Songs der Vaselines aufzuzählen endet in einer schlichten Auflistung sämtlicher Stücke, die die Vaselines je aufgenommen haben. Zugegeben, es sind nicht gerade viele, doch das Material dieser zwei EPs und des “Dum Dum” Albums ist wohl das, woraus sämtliche Musikerträume gemacht sind. Diese kleinen Meisterwerke der Popgeschichte und die harmonierenden Disharmonien, die Eugene Kelly und Frances Mckee […]


My Latest Novel – Deaths And Entrances

Nach einem erfolgreichen Erstalbum wächst der Druck, einen ebenso guten Nachfolger herauszubringen. Vielleicht haben sich My Latest Novel deswegen so viel Zeit für den Nachfolger von „Wolves“ (2006) genommen. Nach genau 628 Tagen, während der My Latest Novel am neuen Album gearbeitet haben, erscheint nun am 22.05. „Deaths and Entrances“.


Ben Lee – The Rebirth Of Venus

Ben Lee, das ewige Pop-Kind, meldet sich zurück. Nach dem gruseligen “Ripe”-Stadionrock à la Bon Jovi, gibt sich der eigensinnige Buddhist auf dem neuen – und frag mich nicht wievielten – Soloalbum von seiner femininen Seite und widmet sich auf diesem Konzeptalbum der Weiblichkeit (?!).


Grizzly Bear – Veckatimest

Auf ihrem neuesten Album widmen sich Grizzly Bear wieder reuelosen Popgenüssen und sind damit wirksamer als jede Droge. Die Gesangsfächen breiten sich aus wie Wellen und kämpfen um die Vorherrschaft, während die Instrumente zielbewusst Spannungsbögen vorzeichnen. Kein Zweifel, so haben wir uns das neue Grizzly Bear vorgestellt.


Archive – Controlling Crowds

Archive als die Nachfolger Pink Floyds zu bezeichnen, ist angesichts der bisherigen Glanzleistungen der Band nicht zu weit hergeholt. Bei den sperrigen Songs der Band handelt es sich häufig um architektonische Bauten, die den Hörer als Kunstwerke anfangs erschlagen, und sich nach und nach immer mehr in treibende Popsongs verwandeln. Mit ihrem fünften Album „Controlling Crowds“ präsentiert uns die Band einen musikalischen Essay zum Thema […]


Tori Amos – Abnormally Attracted To Sin

Die musikalischen Gesichter von Tori Amos haben viel Licht und ein wenig Schatten. Das stimmt, wenn man über die Jahre hinweg ein halbes Auge zukneift und ihr beachtliches Werk mit anderen Damen/Diven des weltweiten Popzirkus vergleicht. Gesanglich macht der 45-jährigen niemand etwas vor und so sind auch alle Darbietungen auf ihrem zehnten Studioalbum, “Abnormally Attracted To Sin“, eine laszive Offenbarung, nur die Nebengeräusche stören.


Mary Ellen Mark

Mit ihren Arbeiten traf Mary Ellen Mark immer das Herz der Menschen, ohne ihrem Motiv die Würde zu nehmen. Die Fotografin zählt mit ihren ikonographischen schwarzweiß Portraits zu den wichtigsten Fotografen des 20. Jahrhunderts. Im Fokus ihrer Arbeit standen häufig Außenseiter. Ihr Fotografie-Beitrag zur Reportage ‚Streets of the Lost‘, die 1983 im Life magazine erschien, beschäftigte sich mit Straßenkindern in Seattle. Der Artikel sorgte für […]

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The Dø – A Mouthful 1

Hier kommt eine Band, für deren Namen wir die Windows-Sonderzeichentabelle herauskramen müßen. Die beiden Musiker von The Dø spannen eine lange Leine zwischen ihren Heimatorten Paris und Helsinki, auf der sie ihre locker flockigen Songs ausbreiten. Nach dem großen Erfolg ihres Debüts „A Mouthful“ in Frankreich und einigen anderen Ländern, dürfen wir uns nun auch in Deutschland über einen Release der Platte freuen.