Monatliche Archive: März 2009


Vetiver – Tight Knit

Wenn der Musikgott gerecht wäre, dann hätte Andy Cabic mit seinem Projekt Vetiver längst das große Geld gemacht. Seit Jahren liefert er ausgereifte Glanzstücke ab, ohne damit vollständig aus dem Schatten treten zu können.


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Allan C. Weisbecker

Den Namen Allan Weisbecker habt ihr noch nie gehört? Keine Angst, das geht vielen so.
Den amerikanischen Schriftsteller, Fotograf, Journalist und Drehbuchautor, der in diesem Januar 61 Jahre alt wurde, kennen trotzdem etliche ohne es zu wissen – nämlich aus dem Abspann der US-Serie Miami Vice, für die er als Autor an der ersten Staffel mitwirkte. Prädestiniert für die Geschichten der Krimiserie am Rande der Karibik war Weisbecker durch seine Vergangenheit: Seinen Lebensunterhalt verdiente er sich zeitweise als Drogenschmuggler, sein Operationsgebiet lag zwischen Kolumbien und New York.


Cocoon

Seit einem Jahr dreht es sich nun pausenlos im CD-Player und zählt neben dem Flowers From The Man Who Shot Your Cousin Debüt, das noch auf seine Entdeckung wartet, zu den liebsten Frankreich-Importen. Und nun soll “My Friends All Died In A Plane Crash” auch in deutschen Plattenläden stehen!

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Braddigan – Live at the Belly Up

Brad Corrigan ist einer dieser Typen, die es leider viel zu selten gibt: Bodenständig, begeisterungsfähig, idealistisch, großherzig, unverbesserlich optimistisch, sozial engagiert… und natürlich verdammt musikalisch. Fleißige SR-Leser wissen das selbstverständlich längst, weshalb eine Rezension des jüngsten Erzeugnisses der Gruppe „Braddigan“ Pflicht ist.


Michel Houellebecq – Lanzarote

Vom Hedonismus gepackt, beschließt ein lebensmüder Loner dem Treiben um das bevorstehende Millennium zu entfliehen und fliegt kurzerhand über die Silvestertage nach Lanzarote. Wohin sonst, wenn man allen und allem entfliehen möchte?

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Virginia Woolf – To The Lighthouse 1

Die Erfahrung einen Virginia Woolf Roman zu lesen gleicht bei fast jedem Werk einem Wandel vom ersten Eindruck der Langeweile (Pain In The Ass) hin zur völligen Entzückung. So auch hier.


Radiohead – Pablo Honey, The Bends, OK Computer (Special Edition)

Am 20. März scheint 2009 der Tag für Re-Issues zu sein. Pearl Jam legen gleich vier verschiedene Paketversionen ihres Debütalbums “Ten“ auf und die ehemalige Plattenfirma der britischen Kollegen von Radiohead macht mit den ersten drei Platten des Quintetts das Gleiche. “Pablo Honey“, “The Bends“ und “OK Computer“ veröffentlicht man – je nach Geldbeutel und Vorliebe – als ‘Collector’s Edition‘ (je zwei CDs im Digipack) […]


Sophie Hunger – Monday's Ghost

Sophie Hunger, die eigentlich den Namen Emilie Jeanne-Sophie Welti Hunger trägt, hat das Zeug dazu bei uns der bekannteste Schweizer Musik-Import nach DJ Bobo zu werden. Und diesmal steckt hier mehr hinter als (zugegebenermaßen recht catchy) Reime wie “Throw your hands in the air like you just don’t care“.


Photo: Hallie Duesenberg | www.hallieduesenberg.com

Delta Spirit

Es war einer dieser wundervollen Bildschirmmomente. Man stöbert im Internet nach neuer Musik, fndet etwas halbwegs Brauchbares – an das man sich jetzt schon gar nicht mehr erinnern kann – und gelangt von dort zu irgendeiner befreundeten Band.


Bergen – Das Gegenteil von Stadt

Das Kumpels & Friends Kollektiv over and over again. Nach The Poem Is You und Garda, veröffentlicht das junge Label aus Dresden nun mit dem Debüt der Band bergen das dritte interessante Album in Folge.


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Ray Lamontagne – Gossip In The Grain

Was für eine Beziehung das siebte Jahr ist, stellt für einen Musiker das dritte Studioalbum dar: Zum ersten Mal wird man richtig auf die Probe gestellt. Klar, schon bei der zweiten Veröffentlichung zeigt sich, ob es sich lediglich um ein „One-Hit-Wonder“ gehandelt hat oder ob da vielleicht doch mehr dahinter steckt. Aber so oder so hat man noch Kredit.


Pavement – Brighten The Corners

Anfang Dezember war für alle Pavement-Jünger mal wieder ein vorverlegtes Weihnachtsfest. Im relativ regelmäßigen Abstand von ungefähr zwei Jahren erscheinen über Matador, respektive Domino, alle fünf Studioalben der US-amerikanischen Indie-Ikonen, als liebevoll gestaltete und randvoll ausgestattete Re-Issues. Auf je zwei CDs verdoppelt sich der Silberlingsgehalt der Wiederveröffentlichungen, “Slanted & Enchanted“ (1992) machte 2002 als “Slanted & Enchanted: Luxe & Reduxe“ den viel umjubelten Anfang. Rare […]