Tägliche Archive: Juni 8, 2008


Stephen Malkmus & The Jicks – Real Emotional Trash

Zynischer Querdenker und Lieblingsslacker der 90s, wartet auf mit einem klassischen Gitarrenalbum, wie es das so zurzeit wohl nicht oft zu hören gibt. Real Emotional Trash. Stephen Malkmus & The Jicks. Der beste „Post – Pavement“ Malkmus, denn es je gab. Vorbei die Zeit, in der die Jicks, die klassischen Attribute einer Backingband erfüllten, hier nun vollkommen eins und untrennbar: Stephen Malkmus & The Jicks. 10 Minuten Jams, Fuzzy Guitars und Janet Weiss (Sleater- Kinney) inklusive, hier fand sich eine Band zusammen. Und das hört man. 55 Minuten lang. weiter…


The Felice Brothers

Es gibt sie noch, diese ehrlichen Musikmärchen, die oberflächlich gesehen an den American Dream erinnern, aber nach genauerer Betrachtung relativ wenig mit dem Gedanken Benjamin Franklins und Anderer zu tun haben – dazu genügt ein Blick auf die Texte der Felice Brothers. Das Quartett zog es vom Musizieren auf der väterlichen Catskills-Veranda ins grell-blinkende New York City. Gewohnt wurde dort zu viert in einem kleinen, abgewetzten Brooklyner-Apartment und im bandeigenen Short Bus (einer dieser kleinen gelben amerikanischen Schulbusse) – also alles andere als das schillernde und vielzitierte New Yorker Hochglanzleben. Man spielte vor U-Bahnstationen und auf sogenannten Farmers Markets. Und genau auf solch einem Bauernmarkt entdeckte der Musikjournalist Gabe Soria die Felice Brothers und nahm sich ihrer an.