Monatliche Archive: Juni 2008


Unterwegs mit Götz Widmann 3

„Das zu verbieten ist schamlos, sie könnten’s langsam mal kapieren, Haschisch rauchen macht harmlos, also los Leute, legalisieren.“ Der Mann auf der Bühne mit der runden Brille und dem freundlichen Grinsen erinnert an unseren Lehrer Dr. Specht. Doch bereits mit dem ersten Lied des Abends wird auch dem letzten Gast klar, dass hier kein netter Pädagoge mit Gitarre und Mikrofon steht. Götz Widmann ist Liedermacher. […]

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Wong Kar Wai

Eine Frau erfährt, dass ihr Freund sie für eine andere Frau verlassen hat. Daraufhin verbringt sie die kommenden Nächte in einem New Yorker Café und führt lange Gespräche mit dem Besitzer. Plötzlich verschwindet sie und begibt sich auf einen Selbstfindungstrip durch die USA.


The Notwist – The Devil, You And Me

An diese Stelle würde eigentlich diese oft verwendete Metapher mit dem Chamäleon passen. Nach ihrer Gründung 1989 hat das Projekt so ziemlich alle Nischen der Musik probiert. Von den rohen Rocknummern der frühen 90er über Jazz-getriebene Cruisehymnen mit Elektrogetucker und die Perfektion des Weilheim-Sounds bis hin zur HipHop-Affäre. Selbst in der Dixiland-Band ihres Vaters haben die Archer Brüder gespielt. Hier wird nicht nur an den […]


U2 – Boy

Als 1980 das erste U2-Album “Boy“ erschien, lag mein erster Geburtstag noch nicht allzu lange hinter mir. Einigen von euch wird es sicher ähnlich gehen, viele waren zu dem Zeitpunkt wahrscheinlich noch gar nicht mal geboren. Wer erst mit Bonos Gutmenschentum und dem bombastischen Stadionrock der letzten zehn bis zwölf Jahre an die Iren gewöhnt – und eventuell abgeschreckt – wurde, hat die spannendsten U2-Kapitel […]


Fuck Buttons – Street Horrrsing 1

Etwa 2 Monate begleitet mich dieses Album nun und lange Zeit brachte es auf sprachlicher Ebene, trotz aller Euphorie für diese Klänge, nicht als Leere oder höchstens ein unqualifiziertes leises wow. Wie soll man diese Musik beschreiben, die sich so ziemlich allem entzieht, das man musikalisch kennt?


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Jens Carelius

Jens Carelius music hit me at once. It´s one of these rare fortunes to fall in love with a record at first spin. Carelius debut “First Songs” has been released a few months ago and his music becomes more and more famous. His playfull guitar picking and the beautiful voice may lead to the conclusion, that he´s a reincanation of Nick Drake. Maybe this is farfetched, but at least it´s safe to say, that “First Songs” is one of the best Songwriter records in the last 12 months and definitely one, that has deserved some attention.


U2 – October

U2’s zweites Album ”October” ist für die Anhänger der Band oft kein leichtes. Im Vorfeld der Aufnahmen wurden Bono damals alle Lyrics geklaut (2004 tauchten sie überraschend wieder auf) und besonders die stark christlich orientierte Thematik mag den ein oder anderen damals – 1981 – etwas verwundert haben.


Coldplay – Viva La Vida 5

Heute sass ich im Büro und tippte sinnlose Zeilen in den Rechner, als das Radio sich in einem 5 Minuten Beitrag der neuen Coldplay Platte widmete. Hier sprach der verlängerte Arm der Plattenfirma. Ein Volldepp brachte mich nach meinen drei Tagen voller Krampf mit dieser schlechten Platte auf die Palme, indem er von großen Entwicklungen sprach und Viva La Vida mit Joshua Tree verglich. Nun […]


James – Hey Ma

Irgendwann vor 4 Jahren waren James für einen tollen Moment verantwortlich, als der DJ gegen sechs Uhr “Getting Away With It All” in einem fast leergeräumten Club spielte und damit großes Strahlen in den Clubraum brachte, in dem nur noch einige Bierleichen und Nachtschwärmer übrig geblieben waren.


Billy Bragg – Mr. Love & Justice

Ohne Frage, die letzten sechs Jahre ohne reguläres Billy Bragg-Studioalbum boten mehr als genug Material für den britischen Protestbarden um neue Songs zu schreiben.


Billie The Vision & The Dancers 3

Happiness is a warm gun and in this case it always hits. The swedish guys and girls from Billie The Vision are probably the nicest people under our praised indie sun. It´s hard to resist their catchy folksongs, which mix true melancholy with sunny tunes. Billie The Vision sing sad songs with a smile on their faces. Additionally they offer all of their songs for free.

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Portishead – Third

Es gibt da diese Pinky und Brain Folge, in der die beiden Cartoon-Antihelden versuchen mithilfe unterschwelliger Botschaften die verdammte ganze Welt zu erobern. Exakt das Gleiche scheint Portishead irgendwann auf “Dummy” geglückt zu sein. Geoff Barrow ist Brain und Beth Gibbons und Adrien Utley sind..nun gut, der Vergleich hinkt doch etwas. Zumindest haben Portishead aber die gesamte Musikwelt mit ihrer Musik verzaubert.


Gavin DeGraw – Gavin DeGraw

Wenn man das neue Album von Gavin DeGraw in den Player legt, hat man gewisse Erwartungen. Besonders die 2004 veröffentlichte „stripped“ Version seines Debüts “Chariot“ beförderte den 31-jährigen in den Dunstkreis aufstrebender Singer/Songwriter-Talente auf die man ein Auge haben sollte. Knapp vier Jahre später bringt DeGraw jetzt den selbstbetitelten “Chariot“-Nachfolger raus und ab der ersten Sekunde werden die Erwartungen zwar nicht enttäuscht, aber zum größten […]


Hayden – In Track & Field

Arcade Fire, Feist, Black Mountain, Costellation Records, Arts & Crafts: seit einigen Jahren erlebt Kanada – und das völlig zu Recht – einen enormen internationalen Hype um seine Musikszene. Einerseits hat das natürlich u.a. den positiven Nebeneffekt, dass man bei „Kanada“ und „Musik“ nicht mehr automatisch an Bryan Adams, Celine Dion oder Rush denken muss.


Stephen Malkmus & The Jicks – Real Emotional Trash

Zynischer Querdenker und Lieblingsslacker der 90s, wartet auf mit einem klassischen Gitarrenalbum, wie es das so zurzeit wohl nicht oft zu hören gibt. Real Emotional Trash. Stephen Malkmus & The Jicks. Der beste „Post – Pavement“ Malkmus, denn es je gab. Vorbei die Zeit, in der die Jicks, die klassischen Attribute einer Backingband erfüllten, hier nun vollkommen eins und untrennbar: Stephen Malkmus & The Jicks. 10 Minuten Jams, Fuzzy Guitars und Janet Weiss (Sleater- Kinney) inklusive, hier fand sich eine Band zusammen. Und das hört man. 55 Minuten lang. weiter…