Tägliche Archive: November 8, 2007


Kevin Drew – Spirit If…

Mit einer Definition von Popmusik ist das so eine Sache. Der laienhafte Leser denkt da mit großer Wahrscheinlichkeit an medial omnipräsente und mehr als finanziell ausgesorgte Künstler, deren Namen an dieser Stelle aufgrund ihrer Offensichtlichkeit einmal nicht genannt werden. Und wenn man nicht gerade detaillierte Kenntnisse über die aktuelle, fachspezifische Debatte einer kanadischen (Musik-) Popkultur mitbringt, ist man beim Hören der neuen Platte der aus […]

drewspirit

Ben Harper – Lifeline

Jeder Musikliebhaber hat so ein paar Hausnummern, bei denen er oder sie ohne lange zu überlegen zugreift. Wenn Monate vor dem Release durchsickert, dass der entsprechende Act ein neues Album rausbringt, ist der Plattenkauf eine Minute später schon in trockenen Tüchern.


Wie Heinz Rudolf Kunze mir Sebadoh näher brachte

Die erste Begegnung mit späteren Lieblingsbands ist nicht immer spektakulär. Oft sogar eher ungewöhnlich oder beiläufig. Eine meiner Lieblingsbands sind Sebadoh und die Art und Weise wie ich auf die Gruppe aus Boston aufmerksam wurde ist schon komisch.


braddiganint1

Braddigan 1

Ich erzähle euch nichts Neues, wenn ich darauf hinweise, dass es die amerikanische Band Dispatch seit ein paar Jahren nicht mehr gibt. Das Triumvirat geht seither getrennte Wege und findet ab und zu in unregelmäßigen Abständen – für gute Zwecke – wieder kurzzeitig zusammen.


$olal presents – Moonshine Sessions

Es gibt eine nahe Verbindung zwischen dem legendären Gotan Project, das normalerweise für intelligente Elektro-Musik bekannt ist, und grundehrlicher Countrymusik.

solal

Matt Nathanson

Vor sechs, sieben Jahren gab es eine Schar vielversprechender, junger US-Singer/Songwriter. Sie hießen Howie Day, Jason Mraz oder John Mayer und ließen um 2001 herum erste aussichtsreiche Fußabdrücke zurück. Matt Nathanson war damals schon etwas älter und hätte gut und gerne als großer Bruder dieser Grünschnäbel durchgehen können. Bereits vier unabhängig veröffentlichte LPs hatte er damals schon in der Tasche.


Carla Bruni

Frankreich muss man einfach lieben! Zugegeben, da gab es immer mal wieder ein paar Scharmützel, aber Frankreich hat „savoir vivre“, Paris, die fabelhafte Welt der Amélie, Croque Monsieur, guten Wein und noch besseren Käse.

bruni

Seam – Langsame Hektik in hohen Gängen

Slo(w)core tauften einige gewiefte Schubladendenker in den 90ern all jene Bands, die irgendwie rockten, zugleich jedoch auch einen gewissen Hang zur Langsamkeit und Melancholie hatten. Ein kleines Protagonistennamedropping beinhaltet Bands wie die sprichwörtlichen weißen Birken von Codeine, „Duluths very own“ Low oder die fabelhaften Wegbereiter von Slint aus Louisville, Kentucky.