⇒ Grant Lee Buffalo

Immer wenn ich Grant Lee Buffalo höre, muss ich an Claire Danes und die Serie “Willkommen im Leben” (My So-Called Life) denken. Ich hab keine Ahnung ob ein Song der Band jemals in einer Episode auftauchte, aber irgendwie verbinde ich beide miteinander. Die mittleren 90er Jahre, Teenager sein, das langsame Entdecken des (Rock-)Musikkosmos. Der Stil von Grant Lee Buffalo ist eine Art Schnittmenge von R.E.M. und Pearl Jam. Wütend, tanzend, leise, euphorisch, brachial, melancholisch, schüchtern, alles GLB-Facetten. Die ersten beiden Buffalo-Alben (Fuzzy und Mighty Joe Moon) gehören in jede gutsortierte Plattensammlung. Wer anfangen möchte Grant Lee Phillips und seine beiden Mitstreiter zu entdecken, hier ein paar Links und Videos (Honey Don’t Think von Mighty Joe Moon und Fuzzy vom gleichnamigen GLB-Debut):
(Sascha)
⇒ Animal Liberation Orchestra (ALO)

ALO werden Anfang Mai ihr neues Studioalbum Roses & Clover auf Jack Johnsons Label ‘Brushfire Records’ veröffentlichen. Die Tracklist des fünften Werks der Mannen um Zach Gill und Dan Lebowitz soll sich wie folgt lesen:
Plastic Bubble - Try - Maria - All Alone - Monday - Water Song - Empty Vessel - Roses and Clover - Lady Loop - Shine
Weitere Infos gibt’s im Electronic-Press-Kit der neuen Platte:
Download Dec. 29th 2006-Matrix
Download des ALO Silvesterkonzerts 2006
(Sascha)
⇒ Ben Folds: “I didn’t have three hands” (Vorschau SR #005)
Letzte Woche hatte ich die Möglichkeit ein Interview mit dem amerikanischen Musiker Ben Folds zu führen. Das Gespräch wird in der neuen Ausgabe (#005) des Sonic Reducers (die am 4. Mai erscheint) in voller Länge enthalten sein. Im Interview spricht Folds über die zurückliegende Euro-Tour, Pläne für ein neues Album, Religion, ’The Bens’, Reinhold Messner und vieles mehr. Hier ein kleiner Vorgeschmack, den Rest gibt’s in der #005:
Sonic Reducer: You’ll kick off a North American Tour in three days. What have you been up to since your European tour ended in February?
Ben Folds: Well, I have been in the studio. Otherwise I have been buying towels, shades and shower-curtains for my house. I just moved. So I’m just doing the most boring domestic housework.
Sonic Reducer: What did you think about the European tour?
Ben Folds: Oh, I loved it. I love playing Europe and I don’t get to do it enough. We had a great time. I got some kind of nasty cough some time in the middle of the tour. That made it a challenge, because I had to stay in bed most of the day and then go play and that’s always a drag, but I still loved being there.
Sonic Reducer: I was at your concert in Cologne. You said that you were sick, from your performance people probably wouldn’t have noticed.
Ben Folds: Well that’s good, that’s what you hope. That’s being a professional hopefully. I just stayed in bed all day long, did what the doc told me and I blew it all out in two hours and then I collapsed back to my hotel-room (laughs)….
Hier noch ein kleiner Liveeindruck von Ben Folds (live in Hamburg am 03. Februar 2007):
⇒ Sound Team / Blonde Bill

Über den schrägen Songwriter Blonde Bill bin ich in London auf seine Band Sound Team gekommen. Die Band aus Austin, Texas macht wundervoll rohe Rockmusik mit langen Instrumentalpassagen, die die ganze Musik teilweise in Postrock ausufern lassen. Das tolle an den Songs ist ihre Unberechenbarkeit und die vielen Spielereien. Und nebenbei vertreibt Blonde Bill über die Homepage seine Soloplatten und bietet auch hier unzählige Songs und Videos umsonst zum Download an.
Hier drei Stücke vom Sound Team und zwei von Blonde Bill, die es mir besonders angetan haben. Ein Besuch der toll designten Sound Team Seite sei euch ebenfalls an´s Herz gelegt.
Sound Team - Your Eyes Are Liars
Sound Team - Born To Please (Remix)
Blonde Bill - Sunset´s Bathtime
Blonde Bill - Your Eyes Are Mirrors
Und hier ein Clip zu “Fastest Man Alive”
⇒ Ezio - Ten Thousand Bars

Unsere Kulturgeschichte strotzt nur so vor besondere Paaren. John und Yoko, Samuel Jackson und John Travolta und natürlich Laurel und Hardy. Mindestens genauso viel Charme besitzen die beiden Musiker von Ezio, die musikalisch Folkrock und Blues miteinander mischen. Das ehrliche Schlitzohr Ezio Lunedei und sein massiger Mitstreiter Mark „Booga“ Fowell, bei dem die Akustikgitarre, die zum Markenzeichen der beiden geworden ist, eher nach einer Ukulele aussieht. Immer mit dabei das Image der ständigen Wanderer. Tourpläne, die länger sind als Saddam Husseins Sündenkartei und jeden Abend ein anderer Club. Ten Thousand Bars eben. [»]
⇒ Voxtrot

Voxtrot, die wir in den Ausgaben oft genug in den Himmel gelobt haben, bringen am 22.05.07 ihr Debütalbum heraus. Hier die Tracklist.
1. Introduction
2. Kid Gloves
3. Ghost
4. Steven
5. Firecracker
6. Brother in Conflict
7. Easy
8. The Future Pt. 1
9. Every Day
10. Real Live Version
11. Blood Red Blood
Bemerkenswert dabei ist die Tatsache, dass kein einziges der Stücke sich auf den EPs der Band befand. Als ersten Song gibt es “Kid Gloves” bei Pitchfork als Download.
Für die, die die Band noch nicht kennen, gibt es hier einige weitere MP3s und einen Liveclip:
Voxtrot - Mothers, Sisters, Daughters & Wives
⇒ Pete Yorn - Nightcrawler

Mit seinem Debüt Musicforthemorningafter sorgte Pete Yorn für viel Euphorie. Plötzlich interessierte sich die Welt wieder für all die traurigen Einzelgänger und entdeckte sonderbare Männer wie Ryan Adams oder Brendan Benson, die zu Vorzeige-Indies erklärt wurden und uns bis heute noch mit ihrem Klagen und Liebesschmerz beglücken. Und Pete Yorn selbst? Sein zweites Album Day I Forgot wirkte durchwachsen und glänzte nur hin und wieder mit Songs wie Burrito oder Turn Of The Century. Nach einer Liveplatte folgt nun sein drittes Studioalbum, das zugleich die Vollendung einer Trilogie sein soll. Vom Morning über den Day hin zur Night. Aha. [»]
⇒ Stereo Total - Party Anticonformiste

Es ist ja nicht so, als wenn Herr J. besonders oft mies gelaunt wäre. Er mag übertrieben bunte Dinge aber nun mal gar nicht. Er ist immer völlig genervt, wenn etwas unnötig schrill ist, ihn wie blöde anstrahlt oder zu viel von dieser beschissenen Rosa-Farbe beinhaltet. An sich müßte er dann Stereo Total ja wie die Pest hassen, aber nein. Im Falle von Françoise Cactus und Brezel Göring macht er eine große Ausnahme. „Das ist der Soundtrack, den man sich auf versifften WG-Parties wünscht“ sagte er, als er zuletzt auf einer versifften WG-Party war. [»]
⇒ The Last Hard-Core Troubadour

Steve Earle ist in Amerika eine große Songwriterlegende. Er macht Folk und Countrymusik, ist jedoch ebenfalls immer mal wieder für rohe Rockgesten zu haben. Er spielte immer wieder gemeinsam mit Lucinda Williams und Emmylou Harris und produzierte Ron Sexsmiths wundervolles Album “Blue Boy”. Besonders bemerkenswert ist dabei die Stimme, die sich immer wieder durch den Körper sägt und mich in Songs wie “Ellis Unit One” vom Soundtrack zum Film “Dead Man Walking” oder “Christmas in Washington” nächtelang wach hielt.
Hier in Deutschland ist er leider kaum bekannt. Dies liegt zum einen an der Stellung der Country-Musik innerhalb der deutschen Musiklandschaft und zum anderen an seinen Songtexten, die immer wieder US-Probleme aufgreifen und dementsprechend in Amerika häufig Diskussionen entfachen und polarisieren, hier in Deutschland jedoch kaum Beachtung finden. Wer zum Einstieg etwas über Steve Earle lesen möchte, sollte kurz diesen interessanten Beitrag durchschauen. Das sei an dieser Stelle genauso empfohlen wie seine zahlreichen Alben, von denen wir euch insbesondere El Corazón, I Feel Alright und Copperhead Road an´s Herz legen möchten.
Hier Liveclips zu “Fort Worth Blues” und “More Than I Can Do”.
⇒ Immergut 2007
Vorhin per SMS erfahren und vor Freude vom Stuhl gefallen. Jens Lekman ist am 2. Juni beim Immergut-Festival!! Zwar nur 35 Minuten lang, aber immerhin. Sonst bisher bestätigt: A Hack and a Hacksaw, Tele, Architecture in Helsinki,Explosions in the Sky, Polarkreis 18, Friska Viljor, Monta vs. Naked Lunch, Erobique, Jens Lekman, Shout Out Louds,Tocotronic, und unsere geliebten Malajube.
Hier geht´s zur Homepage des chilligen Festivals in Neustreelitz.
⇒ Les concerts á emporter mit The National
Wie im vorherigen Eintrag angekündigt ist die neue Folge der concerts á emporter mit The National nun online. Dort stellen sie Ada und Start A War vor. Habe mir heute extra den Wecker ne halbe Stunde früher gestellt, um die Songs in Ruhe einige male laufen zu lassen.
Einfach dem Link folgen und die beiden neuen Songs hören.
⇒ J’ai vomi dans mes cornflakes
Hier ein kleiner französischer Beitrag.
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⇒ An Acoustic Evening With Dave Matthews…twice
Ein Livekonzert in Europa hieß für Dave Matthews seit fast acht Jahren ausschließlich ein Konzert ohne Band und ein Konzert ausschließlich auf dieser britischen Insel. 2001 wurde eine Tour durch Deutschland, mit Band, wegen des 11. Septembers gestrichen und nie nachgeholt. Zumindest nicht bis zum Frühjahr 2007. Denn im März tummelte sich Matthews mit seinem Freund Tim Reynolds für drei Konzerte in unserem Land. Einige mochten sagen „blöd, ist ja schon wieder ohne Band“. Aber die meisten wussten das diese akustischen Abende mit Dave und Tim selten und immer etwas ganz besonderes sind. Die Tickets für Offenbach und Köln waren schnell vergriffen, einzig Berlin zeigte sich nicht ganz so enthusiastisch was den Vorverkauf angeht. Neben Deutschland wurde u.a. auch noch Frankreich, Italien, Belgien, Holland und diese britische Insel beehrt.
⇒ DJ Koze

Talking about Superhelden..Wie lange DJ Koze mich schon auf irgendeine Weise beschallt, macht mir Sorgen, weil es mal wieder ein kleines Zeichen meines fortgeschrittenen Alters ist. Trotzdem, großer Soundkünstler. Hier einige sehr sehenswerte Youtube-Beiträge.
Zunächst dieser großartige Voigt-Mix mit einem zusammengestellten Video und ein Mitschnitt vom Sonnemondsterne-Festival, der meine Vorfreude auf die Festivalsaison 2007 gesteigert hat
Hier International Pony mit dem Clip zu My Mouth und einer Hommage an Laurent Garnier:
Und finally dann natürlich Mama Fischmob











