The Drones – Custom Made



Die australische Band The Drones zählt zu den großen Geheimtipps der Rock-Szene. Ihr Album Gala Mill ist eines der wuchtigsten und beeindruckendsten Rockplatten der letzten Jahre. Darauf schaffen die vier Australier es den Hörer wortwörtlich an die Wand zu nageln. Schräge, schrille, wüste, dreckige E-Gitarren, die an Bands wie Sonic Youth erinnern vermischen sich mit heißen Rocksongs und zerstören hin und wieder gewöhliche Songstrukturen.

Nun veröffentlicht die Band mit ihrer neuen limitierten Seven Inch einen Beitrag zur neuen Custom Made Reihe von ATP/Recordings, bei der Bands dem „Something Old, Something New, Something Borrowed, Something Blue“ Prinzip folgen und vier Stücke zur Verfügung stellen, die diesem Motto entsprechen.

Das große Highlight ist auch hier definitiv I Don´t Ever Want To Change. Die große Wucht, die bereits auf dem Album für Freude sorgte, macht auch nach zwei Jahren noch ebenso viel Spaß. Doch auch die anderen Stücke haben es in sich. Das Charles Aznavour Cover I Drink gefällt erst nach dem zweiten oder dritten Durchgang, dann jedoch richtig. Der Klassiker Cockeyed Lowlife Of The Highlands klingt schräg dreckig und strotzt mit ihren prägnanten Gitarrenklängen und der satten Basslinie. Und als „blue Track“ wählen die Drones den Song Shark Fin Blues.

Ein tolles Geschenk für Fans der Band und zugleich ein guter Einstieg für all diejenigen, die sie entdecken möchten.

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.