Tägliche Archive: März 21, 2006


The Veils – Nux Vomica

Genies können manchmal unberechenbare Diven sein. Der Querkopf Finn Andrews, der nebenbei Sohn des XTC-Mitglieds Barry Andrews ist, schickte die Veils bereits wenige Monate nach dem Release des recht erfolgreichen und ambitionierten Debüts The Runaway Found zum Teufel. Nun läßt er die Band für die Aufnahmen zu Nux Vomica in neuer Besetzung wieder auferstehen und donnert im Alter von 23 Jahren sein Meisterstück mit voller […]


The Hidden Cameras – Awoo

An sich müßte man die Hidden Cameras nicht mehr vorstellen. Schließlich haben sie mit The Smell Of Our Own (2001) und Mississauga Goddamin‘ (2003) zumindest in Indiekreisen viel Lob geerntet und die Musikscouts auf das bis dato vernachlässigte Land Kanada aufmerksam gemacht. Trotzdem, für die Neueinsteiger: Die Hidden Cameras bestehen aus Joel Gibb und seinen wechselnden Mitmusikern. Sie haben sich insbesondere live einen guten Ruf […]


Wolf Parade – Apologies To Queen Mary

Wolf Parade: vier mänliche Bandmitglieder, tourten mit Modest Mouse und Arcade Fire, kommen aus Kanada, veröffentlichten bisher eine EP. Alle sonstigen Informationen, die diese Band betreffen, dürften wohl keine Sau interessieren. Entscheidend ist die Musik, und die kann einem recht flott den Kopf verdrehen.


Amy Millan – Honey From The Tombs

Freunde des großen kanadischen Famillienstammbaums von Broken Social Scene wurden zuletzt mit gelungenen Platten ihrer Lieblinge zugeschüttet. Erst vor wenigen Wochen erschien Tante Feists neue Platte und auch das letzte Soloalbum von Papa Jason Collett ist nach zwei Monaten noch nicht aus unseren Gehörgängen raus. Nun darf also auch Amy Millan, die Sängerin der Stars, ihre Vorstellung von Musik auf ein Soloalbum pressen.


Ryan Adams – Jacksonville City Nights

Ryan Adams scheint ein ganz verzerrtes Zeitgefühl zu haben. Vielleicht ist es ja die Zeit, die ihm übrigbleibt, seitdem die letzte Staffel von Friends zu Ende ging. Oder es ist die Zeit, die er bei der Gesichtspflege spart, seitdem er neuerdings mit dem Harry Rohwohlt Slacker-Bartlook über die Bühnen der Welt — Deuschland mal ausgenommen — torkelt. Fest steht: Ryan Adams bastelt sich mit jedem neuen Release in Windeseile einen weiteren Stein seines Denkmals zurecht.


The National @ Prime Club, Köln

Gleich kommt sie. Deine Band des Jahres. Bereits im Oktober hast du ihr diese Krone aufgesetzt, nachdem du monatelang ihr aktuelles Album Alligator gehört, die gesamte The National-Diskographie von hinten aufgerollt und immer wieder deine Freunde mit dem Aufsagen und Kritzeln diverser Songzitate genervt hast.


Parov Stelar – Seven and Storm

Wenn Parov Stelar für den Soundtrack eines Films zuständig wäre, dann wäre es sicherlich einer dieser ruhigen Streifen, die wir so gern schauen.


Arcade Fire – Funeral

The Arcade Fire ist so etwas wie das neue große Rockding und die Band bietet mit ihren intelligent aufgebauten Songs endlich etwas Abwechslung zu der großen Masse an Schrammelbands.


Taunus – Malinche

Neulich wurde der verwirrte Redakteur beim Stöbern in der Elektroabteilung seines liebsten Plattenladens auf diese ungewöhnlich relaxte Scheibe aufmerksam.


Andreas Dorau – Ich bin der eine von uns beiden

Vor nicht langer Zeit präsentierte uns Justus Köhncke auf seinem Album „Doppelleben“ eine spannende Mischung aus Schlager-Songwriting und Elektromusik. Das neue Album des ehemaligen NDW-Stars Andreas Dorau (u.a. „Fred vom Jupiter“) funktioniert ähnlich.


Coldplay – X&Y

Muss man Coldplay in den Himmel loben, weil sie überall auf Händen getragen werden? Nein, also folgt hier eine subjektive und ehrliche Meinung zum neuesten Werk der Briten.


Anthony & The Johnsons – I Am A Bird Now

Das 1998 erschienene Debüt Antony & The Johnsons wurde nur von einer kleinen Gemeinde für sich entdeckt. Immerhin gehörte jedoch unter anderem die Legende Lou Reed dazu. Dieser half dem Sänger im Musikbusiness Fuß zu fassen. So findet Antony 2005 mit seinem zweiten Album endlich auch in Deutschland das verdiente Gehör.


Coco Rosie – Noah´s Ark

Der gute alte McDonald hat ´ne Farm und die wundervollen Casady Schwestern von CocoRosie besuchen diese wohl mächtig gerne. Auf ihrem zweiten Album erwartet den Hörer wieder eine Menge seltsamer Klänge. Und irgendwo dazwischen liegt verdammt viel Schönheit.


Babyshambles – Down In Albion

Nach dem Ende der Libertines erscheint nun endlich das Debütalbum der Nachfolgeband Babyshambles mit Pete Doherty als Frontman. Ja, der Pete Doherty, den wir aus den Schlagzeilen der Boulevardblätter kennen.


Richard Hawley – Coles Corner

Man könnte Richard Hawley als den Julio Iglesias der Singer/Songwriter-Szene bezeichnen. Nein Halt! Nicht weglaufen! Der Vergleich trifft es an sich schon recht gut, bezieht sich jedoch zum Glück lediglich auf den Romantikgehalt seiner Stücke.