Fink - Bam Bam Bam


Auf ihrem neuesten Album Bam Bam Bam legen die deutschen Country-Rocker von Fink den Schwerpunkt scheinbar auf gute Laune und den Spaß an der Musik. [»]




Josh Rouse - Nashville


Nachdem der Songwriter Josh Rouse auf seinem letzten Album 1972 den Sound seines Geburtsjahres beschwor, geht es auf der neuen Platte Nashville um seine langjähriges Zuhause Nashville. [»]




Archie Bronson Outfit - Derdang Derdang


Das Archie Bronson Outfit Trio macht an sich dasselbe wie so viele andere Bands im Moment. Es rockt ganz klassisch und löscht über 20 Jahre Elektrokultur aus der Musikgeschichte. Diesmal ohne The im Bandnamen (obwohl The Archie Bronson Outfit an sich auch gut klingen würde), jedoch dafür mit der nötigen Authentizität, die der Platte ihre Existenzberechtigung in unserer Sammlung verleiht und den Nervfaktor der gehypten Arctic Kooks ganz vergessen macht. [»]




Locas In Love - What Matters Is The Poem


Locas in Love, die aus Köln kommen und sich nach einem Comic benannt haben, überzeugen seit mehreren Jahren Live und auf EPs die wachsende Fangemeinde mit ihrem deutschsprachigen Indie-Pop. [»]




Maximilian Hecker - Lady Sleep


Mit “Infinite Love Songs” gelang Maximilian Hecker 2001 ein tolles Debüt voller Melancholie. Darauf folgte mit “Roses” eine recht unaufregende, jedoch umso schönere Nachfolgerplatte. Mit seinem dritten Album “Lady Sleep” hat er nun jedoch den Bogen scheinbar überspannt. [»]




Adam Green - Gemstones


Adam Green war mit den Moldy Peaches jahrelang der Eckpfeiler der inzwischen leider leicht brüchigen Anti-Folk Szene. Nach dem großen Erfolg seines zweiten Soloalbums bringt er nun den Nachfolger mit dem üblichen gehalt an skurillen Texten und großartigen Melodien. [»]




Youth Group - Skeleton Jar


Auch wenn beim verspäteten Deutschland-Release des zweiten Youth Group Longplayers kaum jemand die Band kennen dürfte, kann man bereits vorab einige Namen nennen, die das Indie-Volk jederzeit in Verzückung bringen. Also los geht das Namedropping: Bassist Patrick Matthews dürfte den meisten von seinen Einsätzen bei den Vines bekannt sein, Ziehvater und großer Fan der Band ist Chris Walla, dem wir für diverse Death Cab For Cutie und Postal Service Tracks bis an unser Lebensende dankbar sind, und zudem durfte das Quartett unter anderem bereits die Strokes und Elliott Smith supporten. Also sind Youth Group bei weitem keine Anfänger oder Nobodies. Das hätte wohl auch niemand gedacht, der sich Skeleton Jar anhört. [»]




Paul Weller - As Is Now


Mit den Rocklegenden ist das so´ne Sache. Die einen löschen sich selbst aus, andere ruhen sich Jahrzente lang auf ihren Lorbeeren aus und ganz andere widerum entdecken sich immer wieder neu. Und was ist mit dem „Godfather Of Mod“? Ja nun, für Dinge wie Selbstzerstörung oder das penetrante Wiederholen der alten Hits im Stile eines Brian May hat Paul Weller zu viel Würde und für große Experimente ist er zu geradlinig. [»]




The White Stripes - Get Behind Me Satan


Was könnte man von dem Nachfolger zum Elephant Megaseller vorab erwarten? Der Alptraum des Stripes-Fans ist wohl ein Album mit zehn unterschiedlichen Varianten der Seven Nation Army und zwei Akustiktracks, die den Mangel an Kreativität überdecken sollen. Doch irgendwie kann man sich ein uninspiriertes 08/15 Album der seltsamen White Geschwister kaum vorstellen, und so glauben wir beim Einlegen des inzwischen fünften Albums der White Stripes immer noch an das Gute. [»]




Belle & Sebastian - The Life Pursuit


Wieder einmal eine Klausur verhauen, dein Nachbar nervt dich mit seiner Blind Guardian-Kollektion, das Toastbrot ist alle, was deine Freundin zu sagen hat, interessiert dich längst nicht mehr und ihre Katze hat nichts besseres zu tun, als dir ständig auf die Schuhe zu sabbern. Zeit dem Klischee zu folgen, dich zuhause einzuschließen, dich mit Selbstmitleid und Wein zu begießen, Belle & Sebastian aufzulegen und deprimiert die Wand anzustarren. Eine Nacht innehalten und dann auf deine Art weitermachen. Das Leben umkrempeln, feiern, nur noch von Menschen umgeben sein, die etwas in dir bewegen, Mädchen lieben, die dein Herz bluten lassen. Is it wicked not to care?…zumindest für ein paar Wochen. [»]




The National - Alligator


The National bringen mit Alligator ihr inzwischen drittes Studioalbum heraus. Von den ersten Beiden haben wir leider kaum etwas mitbekommen. Für das Dritte haben die Amerikaner jedoch zumindest ein Denkmal und die folgende Liebeserklärung verdient. [»]




Jack Johnson @ Palladium, Köln


Köln Mühlheim am 10.05.2005: vor dem Palladium steht eine nicht zu enden scheinende Schlange, Autofahrer suchen verzweifelt Parkplätze, und überall stehen Menschen mit einer bedauerlichen Miene und Pappschildern, auf denen in großen Lettern “Suche Karte” steht. [»]




Josh Ritter - The Animal Years


Auf Platten wie diese freust du dich bereits Wochen vorab. In dem Falle sogar Monate. Denn auch wenn Josh Ritters letztes Album Hello Starling nicht das erhoffte Meisterwerk war, blieben diverse angenehme Songs im Ohr hängen. [»]




Pearl Jam - Live At Benaroya Hall Oct.22, 2003


Inzwischen wird selbst der größte Ignorant Pearl Jam zu den ganz Großen der RockMusik zählen. Sie haben den Auf- und Untergang des Grunge, den Aufstieg Bushs und diverse andere Katastrophen überlebt, sind sich treu geblieben und nun veröffentlichen sie ihre zighundertste Live Platte. Diesmal jedoch Achtung: es ist eine Besondere. [»]




The Veils - Nux Vomica


Genies können manchmal unberechenbare Diven sein. Der Querkopf Finn Andrews, der nebenbei Sohn des XTC-Mitglieds Barry Andrews ist, schickte die Veils bereits wenige Monate nach dem Release des recht erfolgreichen und ambitionierten Debüts The Runaway Found zum Teufel. Nun läßt er die Band für die Aufnahmen zu Nux Vomica in neuer Besetzung wieder auferstehen und donnert im Alter von 23 Jahren sein Meisterstück mit voller Wucht auf die Musikbühne. Konnte man beim Veils-Debüt The Runaway Found noch desöfteren ein „ganz nett“ als Urteil gelten lassen und Bands wie Starsailor heraushören, so gibt es im Falle von Nux Vomica nur lieben oder hassen. Die neuen Veils sind eine Mischung aus den großen Gesten der Divine Comedy, der Verzweiflung der Bright Eyes und erinnern dabei trotzdem noch entfernt an die alten Stärken. [»]




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