Sophia – Technology Won´t Save Us


Sophia - Technology Won´t Save Us

People Are Like Seasons…Sophia ist jedoch immer wie der Herbst. Dies wird wohl in alle Ewigkeit gelten. Eine lustige Sophia-Platte mit Trompeten und spaßigen Texten ist ähnlich undenkbar wie ein guter Till Schweiger Film oder Pete Doherty und die Gallagher-Brüder gemeinsam in einer Antidrogenkampagne. Schlimm ist das jedoch natürlich keinesfalls, denn ebensowenig konnte man sich bisher ein schlechtes Sophia Album denken.

Nun präsentiert Robin Proper-Sheppard die neuen Songs und es kommt tatsächlich zur Götterdämmerung. Das Titelstück, das den Auftakt macht, ist ein imposant aufgebautes Instrumentalstück mit viel Getöse, das jedoch nicht wirklich vom Hocker hauen möchte und unnötig aufgeblasen wirkt. Darauf folgt das gequält langweilige Pace, und auch Where Are You Now würde kaum fehlen, wenn Robin Proper-Sheppard bei den Aufnahmen den Song ganz vergessen hätte.

Big City Rot sorgt für einen kleinen Hoffnungsschimmer und auch sonst kommt es hin und wieder zum Aufblitzen der alten Stärke stimmungsvolle Klangbilder mit viel Melancholie und gelegentlichen Rockausbrüchen zu zaubern. Diese bleiben jedoch die Ausnahme. So schnell kann man die Stücke der Technology Won´t Save Us Platte abhandeln und bekommt am Ende etwa drei Gründe doch noch einen Durchgang zu versuchen und sieben Gründe den Silberling nach dem zigsten Durchgang entgültig enttäuscht in die Ecke zu pfeffern. (Sebastian Jegorow)

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