Malajube


Malajube

Montreal und Indie-Rock scheinen im Moment ein sehr gutes Paar zu bilden. Ähnlich wie Arcade Fire kommen auch Malajube aus Kanada und verleihen der Rockmusik eine ordentliche Portion Frische Vor einigen Monaten erschien ihr zweites Album Trompe-l’oeil und wurde in der Heimat zurecht mit viel Lob seitens der Presse belohnt.

Ihre verspielte Art äußert sich insbesondere im Songwriting, das beim Hören immer wieder für Überraschungen sorgt. Sobald man das Gefühl hat einen Song zu kennen, präsentiert er eine neue kleine Besonderheit oder eine lustige Bridge. Die Songs sind wie kleine Rock-Labyrinthe, in denen es sich zu verlieren lohnt. Dabei klingen die Kanadier meist rockiger und druckvoller als Arcade Fire und verzichten auf ein XXL-Aufgebot an Instrumenten und übermäßige Schnörkel, was der Musik jedoch gut tut und ihr die nötige Eigenständigkeit verleiht.

Momentan touren die Musiker durch Kanada und sind doch inzwischen recht erfolgreich. Wer Songs wie „Montreal -40°“ oder „Pâte Filo“ hört, fragt sich schon weshalb der Erfolg außerhalb Kanadas bisher ausgeblieben ist. Doch eigentlich sind sie damit nicht die einzigen, denn mit Destroyer wartet ein weiterer Künstler darauf vom Rest der Welt entdeckt zu werden. Ob eine Europatour folgt, steht noch in den Sternen. Von Malajube können wir jedoch spätestens zum Release des nächsten Album noch einiges erwarten. (Sebastian Jegorow)

Hier geht es zur Myspace-Homepage der Band.

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