Ben Hamilton


Ben Hamilton

Der Newcomer Ben Hamilton entsprang einer alten englischen Adelsfamilie in Oxford. Diese Familie schloss sich aus finanziellen Gründen der Kommune der 70er-Jahre-Kultband „Traffic“ an. Schon mit 3 Jahren konnte Ben spontanen Jam-Sessions verschiedenster Künstler dieser Kommune beiwohnen und wurde somit schon früh musikalisch geprägt. Bens Vater nahm ihn dann später mit nach Florenz, wo er die ersten Akkorde auf der Gitarre lernte. Als er 14 Jahre alt war, steckte ihn sein Vater als Zucht und Ordnungsmaßnahme in ein englisches Elite-Internat.

Als der wenig anpassungsfähige Ben mit 17 seinen Schulabschluss machte, entschied er sich für eine „Work-and-Travel“ Reise nach Australien. Dort finanzierte er sich seinen Aufenthalt mit Aushilfsjobs wie Rancharbeit oder als Türsteher bei einem Strip-Club. In den herunter gekommenen Stundenhotels in denen er in Sydney wohnte, schrieb er seine ersten eigenen Songs. Aus Geldnot war er gezwungen nach Europa zurück zu kehren. Er ergriff jedoch vorerst keinen Job, sondern hielt sich als Strassenmusiker in London, Lissabon und Florenz über Wasser.

In Florenz entdeckte ihn der Berliner Produzent Stefan Fischer, der ihn mit nach Berlin nahm. Dort lernte er die sich entwickelte Elektroszene kennen und arbeitete mit Größen wie Wolfgang Brodauf (Vistacolor). Außerdem beeinflusste die Elekromusik sein Songwriting. Weiterhin unterstützte er in Berlin Musiker wie Mark Eitzel, Elliot Smith und war Frontsänger der Berliner Band „Tracy“. International arbeitete er an einem Bandprojekt mit seinem Bruder in Australien und schrieb sehr umfangreiches Songmaterial. Am 04.08.06 erschien sein selbstbetiteltes Debütalbum bei Labels und ist bereits im Handel erhältlich.

Ich bin auf ihn aufmerksam geworden, als ich nachts eine Show des „WDR-Rockpalast“ verfolgte, wo er ein Live-Konzert gab. Die Show hat mich sehr beeindruckt und ich wollte mir sein Album zulegen. Als ich eine Radio-Show von WDR2 verfolgte, hörte ich, dass sein Album verlost wurde und ich rief sofort im Studio an. Die Preisfrage war die Körpergröße (2,10m) von Ben und ich war unter den 3 glücklichen Gewinnern. Ich danke dem WDR an dieser Stelle, dass sie es mir ermöglicht haben einen so beeindruckenden Künstler kennen zu lernen. Ich empfehlen jedem sein Album, der auf anspruchsvolle, ernste und atmosphärische Musik steht. Seine Songs sind sehr abwechslungsreich und spiegeln sein Talent in voller Bandbreite wieder. Sehr gut gefallen mir die Elektro-Einflüsse, die sich nicht allzu sehr in den Vordergrund stellen. Gerade für die herannahende Herbst- und Winterzeit passt dieses Album gerade perfekt. (Torsten von Olleschik)

Hier geht es zur Internet-Seite des Künstlers

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