Matt Costa


Matt Costa

Jack Johnsons Brushfire Records Label hat inzwischen ein beachtliches Repertoire an spannenden Künstlern vorzuweisen. Neben bekannter Stars wie Jack Johnson und G.Love, gibt es diverse, zumindest in Deutschland, von der Masse unentdeckte Perlen wie ALO oder eben Matt Costa.

Der frühere Skateboarder, der nach einer schweren Verletzung das Musizieren für sich entdeckte, hat mit seinem Debütalbum Songs We Sing für viel Begeisterung gesorgt. Da wird der typische Surfpop mit wundervollen Klangsouvenirs der 60er und 70er geschmückt. So erinnert Matt Costas Musik eher an die Poptage der Beatles, als an Jack Johnson oder G.Love. Dass diese Musik auch ohne große Promoarbeit ankommt, bewies er bei seinem Kölner Konzert im Prime Club. Dort spielte er in dem gut gefüllten Club locker zwei Stunden lang die Songs seines Debüts und diverse andere Perlen wie Lullaby, das sonst ein Duett mit Jack Johnson ist, den neuen Song Miss Magnolia, der neben Ballad Of Miss Kate zu den Highlights des Abends zählte, und ein gekonntes Neil Young Cover.

Zwischendurch präsentierte er amüsante Anekdoten und teilte sich ein Bier mit den Zuschauern. Und die nächste Europatour steht bereits in den Startlöchern. Wer jedoch dort Matt Costa sehen möchte, muss entweder in den Stuttgarter Club Die Röhre fahren oder Sprichwörtlich in die Röhre gucken. Doch die Karriere des Amerikaners steht ja erst in den Startlöchern und so wird bestimmt auch der Rest Deutschlands nach den Aufnahmen des zweiten Longplayers besucht. (Sebastian Jegorow)

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