Erik Sumo – My Rocky Mountain


Erik Sumo

Was soll ich euch denn nun über Erik Sumo erzählen? Er hat mit Künstlern zusammen gearbeitet, deren Namen wir nur mit viel Phantasie aussprechen können und so würden wir hier über diverse Akzente und seltsame Buchstabenreihen stolpern, wenn wir die gesamte Erik Sumo Band, und die Geschichte dieses außergewöhnlichen Komponisten vorstellen würden. Beispiele gefällig?

Erzsi Kiss besingt mit ihrer wundervollen Stimme einige der Tracks, für den Bass ist hier und da ein István Bahaloczky zuständig und eines seiner früheren Projekte nannte sich Amorf Ördögök. Doch so recht soll es uns an dieser Stelle nicht interessieren. Schließlich dürfte jeder Hörer dieser Platte nach dem Auspacken und Einlegen der CD einfach nur Spaß an den abwechslungsreichen Klängen haben. Da haben wir allein schon im ersten Track eine fröhliche Rythmusbegleitung, die sich mit diversen Bläserparts paart und hier und da von einer E-Gitarre gebrauch macht. Dann kommt das Hufenklappern (oder so ähnlich) und die Nummer ufert in Samba aus. Schöner Spaß. Bei den folgenden zwei Stücken geht es ganz chillig zur Sache. Juli Fábián und die oben genannte Dame steuern ihre Vocals zu Klängen bei, die so klingen, als würde Santana in einer coolen Bar mit Manu Chao tanzen. So könnte die Beschreibung der Platte weiter gehen, und am Ende hätten wir wohl tatsächlich die Hälfte der facettenreichen Musikwelt aufgezählt, die gut dosiert mit allen möglichen Sounds vermischt wird. Du bist…ach entschuldigt. Wir sind die Welt, wie es Michael Jackson mit den ganzen komischen Stars in den 80ern besungen hat. Nur klingt dies hier tatsächlich gut und glaubwürdig.

Bei all dem herum experimentieren verliert Ambi Tövishazi an keiner Stelle die eigene Linie, die einen überaus chilligen Eindruck macht und sich den Songs brav unterordnet. Jede einzelne Nummer lädt dazu ein, alles locker zu sehen und sich einfach an den Stücken zu erfreuen. Und so bleibt die Hoffnung, dass es viele Menschen gibt, die die Tracks spielen und beim Aussprechen der Künstlernamen über die Buchstabenfolgen stolpern. Und wenn nicht, dann ist das Ganze auch nicht so schlimm (Sebastian Jegorow)

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