David Kitt – The Big Romance



Der junge Songwriter aus Irland lässt seine Songs in endlos schönen Instrumentalpassagen und frischen Elektrobeats baden. Ein Album für Musikgenießer.

Auf den ersten Blick erscheint einem der erste richtige Longplayer von David Kitt mit zehn Tracks etwas kurz. Selten hat sich ein Mensch jedoch so getäuscht wie in diesem Fall.

Am besten lassen sich die Songs von David Kitt mit Abenteuerreisen vergleichen. Nie ist man sich gewiss was als nächstes kommt. Immer begleitet von Elektrobeats und Soundspielereien, die einen schon fast an Mouse on Mars oder sonstige Elektroprojekte erinnern und normalerweise so gar nicht zu Folk passen. Kaum ein Stück hält sich an die Stophe-Refrain-Ende-Vorgabe. Meistens enden die Songs in langen Soli oder Hintergrundgeräuschen. Wie im Falle von Step outside in the morning light, bei dem man spazieren geht, den warmen Sommerregen hört und fast schon fühlt. Zuvor von einer sanften Trompete und den schönen Gitarren getragen, verliebt man sich in dieses Lied.

Den Einstieg in das Album findet man über den poppigen Opener Song from hope street. Von diesem Song bleibt einem insbesondere die Textzeile „seven steps take me to your door, seven steps each one a broken beat“ haften. Ein außergewöhnlicher Künstler mit einem grandiosen Album.
[Sebastian Jegorow]

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